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652
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Eindringen arab. Truppen in Afghanistan
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999 - 1030
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Reich d. Ghaznaviden unter Mahmud dem "Großen"
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1040
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Sieg d. turkmenischen Seldschuken über die Ghaznaviden
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ab 1040
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Seldschuken werden durch die aus dem Bergland von Ghor stammenden Ghoriden unter Führung Alauddin Jahasuz, des "Weltverbrenners" und Islamverbreiters bekämpft
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1208
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Der türkische Herrscher Khorezm Shah Mohammed II. erobert das Reich von Ghor
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ab 1208
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Dschingis Khan besiegt den türkischen Herrscher
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Nachfahre Ügedai übernimmt sein Reich
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1370
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Timur Leng, Führer eines türkisierten Mongolenstammes fällt in Afghanistan ein, verbreitet den Islam
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1405 - 1447
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Blütezeit der Timuriden durch Shah Ruch
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1507
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Timuriden werden von Usbeken angegriffen, unterliegen teilweise
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1667 -1672
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Paschtunische Stämme unter Führung des Stammes d. Yussufzai rebellieren gegen die Armee des indischen Moghul-Reiches
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1747
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Ahmad Durrani wird Shah Afghanistans nach der Ermordung des turkmenischen (schiitischen) Saffawiden-Herrschers, Einigung d. Stämme (Paschtunen, Tadschiken, Usbeken, Turkmenen, Kirgisen, Hazara)
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1843 - 1863
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Dost Mohammad begründet Afghanistan
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1893
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Vertrag mit England betreffend Durand-Linie Ostküste wird willkürlich durch das Gebiet der Paschtunen-Stämme gelegt; afghanischer Emir Abdur Rahman stimmt unter englischem Druck zu
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August 1919
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Ende des britischen Protektorats über Afghanistan
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28.02.1921
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Freundschaftsvertrag zwischen der RSFSR (Russische Sozialistische Förderative Sowjetrepublik) und Afghanistan, der militärische und politische Abkommen mit Dritten ausschließt; Kabul erhält von Moskau finanzielle und technische Hilfe
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31.08.1926
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Neutralitäts- und Nichtangriffvertrag zwischen der UdSSR und Afghanistan (Laufzeit drei Jahre)
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24.06.1929
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Erneuerung d. Vertrags auf fünf Jahre
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1931
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A. wird konstitutionelle Monarchie
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1947
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Aufteilung von Britisch-Indien; afghan. Regierung vertritt die Auffassung, die Bevölkerung zwischen der afghanischen Grenze und dem Indus sei afghanisch und solle selbst bestimmen, wem sie sich anschließen wolle; Pakistan ist gegen solche Selbstbestimmungspläne (Paschtunistan)
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1949 - 1950
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Grenzzwischenfälle mit Pakistan wegen der Paschtunistan-Frage und Handelsblockade durch Pakistan
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17.07.1950
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1. Transit-Abkommen mit der UdSSR
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Januar 1952
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Einstellung d. wirtschaftl. und techn. Hilfe sowie Militärunterstützung durch die USA, da Afghanistan nicht den Militärpakten CENTO und SEATO beitreten will
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6.09.1953
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Mohammad Daud ("Roter Prinz") wird Premierminister
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21.06.1955
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2. Transitabkommen mit der UdSSR
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1955
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Erneute Blockade durch Pakistan
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Dezember 1955
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Bulganin und Chruschtschow in Kabul: 25 Mill. US$ Militärhilfe u. 100 Mill US$ Kredit für den 1. Fünfjahresplan ab 1956
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18.02.1956
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Neues Wirtschaftshilfeabkommen mit den USA
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1961
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Erneute Grenzschließung durch Pakistan
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9.03.1963
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Rücktritt von Premierminister Daud
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1.10.1964
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Neue demokratische Verfassung tritt in Kraft
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1965
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Parlamentswahlen
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17.07.1973
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Unblutiger Staatsstreich und Sturz von König Mohammad Zahir Shah (auf Auslandsreise); Republik wird ausgerufen und einstiger Premier zum Präsidenten ernannt
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27.04.1978
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Militärputsch gegen Daud; Taraki wird neuer Präsident und Amin zweiter Mann im Staat
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5.12.1978
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Unterzeichnung eines Vertrages über "Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit" durch Taraki in Moskau
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14.09.1979
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Amin stürzt Taraki
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24.-27.12.1979
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Sowjetische Invasion; Amin wird ermordet und Karmal neuer Präsident
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Mai 1986
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Dr. Mohammad Najibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA (Demokratische Volkspartei Afghanistans) ab
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November 1986
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Babrak Karmal verliert auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates (Staatsoberhaupt); seit 1987 Exil in der Sowjetunion
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November 1987
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Loya Jirgah verabschiedet Verfassung der "Republik Afghanistan" u. wählt Generalsekretär Najibullah zum Staatspräsidenten
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14.04.1989
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Abzug sowjetischer Truppen aus Afghanistan
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1992
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Sturz Najibullahs durch Mudschaheddin; Prof. Burhannudin Rabbani wird Präsident
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1993
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Die Taliban-Miliz entsteht mit pakistanischer Unterstützung; Dostum und Hekmatyar kämpfen gegen die Regierung Rabbanis
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1995
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Massive Siege der Taliban
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1996
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Hekmatyar und Rabbani unterzeichnen Friedenspakt; Hekmatyar wird Premierminister; im September ergreifen die Taliban unter Mullah Omar die Macht in Kabul und verdrängen die Regierung Rabbanis, auf ca. 10 % des Territoriums im Norden d. Landes; Osama bin Laden und seine Organisation Al Quaida gewinnen zunehmend Einfluss auf die Politik Mullah Omar
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2001
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Als Reaktion auf die Angriffe vom 11. September 2001 greift die "Globale Koalition gegen den Terror" unter Führung der USA und Großbritanniens in Afghanistan die Taliban und Al Quaida an und treibt diese zur Flucht
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Januar 2002
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Hamid Karzai übernimmt die Übergangsregierung
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Juni 2002
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Eine Loya Jirga (Große Ratsversammlung) bestätigt Karzai als Präsidenten der "ATA" (Afghan Transitional Authority)
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Dezember 2003 / April 2004
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Auf der verfassungsgebenden Großen Ratsversammlung (Constitutional Loya Jirga) wird eine neue Verfassung verabschiedet
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März/April 2004
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Berliner Afghanistan-Konferenz bekräftigt internationales Engagement für die kommenden Jahre
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9. Oktober 2004
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Erste demokratische Wahl eines Staatspräsidenten, aus der Hamid Karzai mit 55,4% der abgegebenen gültigen Stimmen als Sieger hervorgeht
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7. Dezember 2004
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Vereidigung des ersten Präsidenten der islamischen Republik Afghanistans, Hamid Karzai, sowie der beiden Vizepräsidenten Zia Massoud und Karim Khalili
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24. Dezember 2004
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Vereidigung der neuen, 28 Mitglieder (darunter 3 Frauen) umfassenden Regierung
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