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Tote bei AnschlÀgen im Irak
Montag, 02. August. Bei einer Serie von BombenanschlĂ€gen und FeuerĂŒberfĂ€llen sind im Irak wieder zahlreiche Menschen getötet worden. Bei der Explosion von zwei Autobomben starben in der Stadt Kut nach Angaben der SicherheitkrĂ€fte mindestens zwölf Menschen. In anderen Berichten ist von sogar 33 Toten die Rede. In Bagdad griffen Extremisten einen Kontrollpunkt an und töteten mindestens fĂŒnf Polizisten. Nach Angaben der Polizei lieĂen die Angreifer eine Fahne des Terrornetzwerks Al-Qaida zurĂŒck. (DW)
43 Tote bei AnschlĂ€gen im SĂŒdirak
Sonntag, 08. August. Bei drei AnschlĂ€gen und einem anschlieĂenden GroĂbrand sind in der sĂŒdirakischen Stadt Basra 43 Menschen getötet und 185 weitere verletzt worden. "Es handelt sich um einen Terrorakt", sagte der Chef des regionalen Sicherheitsrates, Ali El Maliki. Nach den neuen Angaben des Chefs der Sicherheitsrates der Provinz Basra brachten AttentĂ€ter auf dem Aschaar-Markt kurz nacheinander zwei Autobomben und einen weiteren Sprengsatz zur Explosion. Dadurch wurde in der 450 Kilometer sĂŒdlich von Bagdad gelegenen Stadt ein GroĂfeuer ausgelöst. (AFP)
Parlamentskandidat bei Anschlag in Afghanistan getötet
Samstag, 24. Juli. Bei einem Anschlag auf eine Moschee ist im Osten Afghanistans ein Kandidat fĂŒr die Parlamentswahl im September getötet worden. 20 weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei bei dem Attentat am Freitag in Chost verletzt. Da die Ermittlungen andauerten, könne noch nicht gesagt werden, werde fĂŒr die Tat verantwortlich sei, erklĂ€rte der Polizeichef der Provinz am Samstag weiter. Die Taliban, die im vergangenen Jahr vor der PrĂ€sidentenwahl AnschlĂ€ge auf ĂŒber 130 Wahllokale und andere Ziele verĂŒbt hatten, erklĂ€rten, der Bombenanschlag auf die Moschee könnte von Rivalen des Getöteten ausgefĂŒhrt worden sein. Im SĂŒden des Landes kamen nach Angaben der Nato bei der Explosion einer Sprengfalle vier Soldaten der Internationalen Schutztruppe (Isaf) ums Leben. Wo genau sich der Anschlag ereignete und aus welchen LĂ€ndern die Getöteten stammen, teilte die Nato nicht mit. (AFP)
Vier deutsche Soldaten bei Anschlag in Afghanistan verletzt
Montag, 19. Juli. Vier Bundeswehrsoldaten sind durch einen Anschlag mit einer Sprengfalle in Afghanistan leicht verletzt worden. Die Explosion habe eine gemischte deutsch-afghanische Patrouille zwölf Kilometer sĂŒdwestlich des Feldlagers Kundus getroffen, teilte das EinsatzfĂŒhrungskommando der Bundeswehr am Montag mit. Auch ein Transportpanzer vom Typ "Fuchs" wurde dabei beschĂ€digt. In den vergangenen Monaten haben sich AnschlĂ€ge in der lange Zeit relativ ruhigen Gegend im Norden Afghanistans gehĂ€uft. (Reu)
Mehr als 100 Tote bei Anschlag in Pakistan
Samstag, 10. Juli. Nach dem blutigsten Anschlag in Pakistan seit Oktober vergangenen Jahres ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 102 gestiegen. Einige Menschen, die durch die Explosionen auf einem belebten Markt in Yakaghund im Nordwesten des Landes verwundet wurden, schweben weiter in Lebensgefahr. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.In der Stadt Yakaghund in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan hatte sich gestern ein SelbstmordattentĂ€ter auf einem Motorrad in die Luft gesprengt. Zudem war eine ferngezĂŒndete Autobombe detoniert. Augenzeugen berichteten von einer gewaltigen Explosion, die ein VerwaltungsgebĂ€ude und dutzende GeschĂ€fte einstĂŒrzen lieĂ. Wie der Chef der örtlichen Behörden, Rasool Khan, mitteilte, wurden mindestens 102 Menschen bei dem Anschlag getötet. 98 weitere Menschen wĂŒrden noch in umliegenden KrankenhĂ€usern behandelt. "Einige von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand", sagte Khan. RettungskrĂ€fte suchen noch immer unter den TrĂŒmmern nach weiteren Opfern.Zu dem Attentat bekannte sich die pakistanische Taliban-Organisation Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP). Das Ziel des Anschlags sei eine Versammlung von regierungsfreundlichen StammesĂ€ltesten gewesen, sagte ein TTP-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die StammesĂ€ltesten hĂ€tten den Einsatz einer BĂŒrgerwehr gegen die Taliban geplant. Die Taliban wĂŒrden solche Treffen auch in Zukunft angreifen. (AFP)
15 Tote bei Explosion in Taliban-Bombenwerkstatt
Sonntag, 27. Juni. Bei einer Explosion in einer Bombenwerkstatt der radikal-islamischen Taliban sind im SĂŒdosten Afghanistans mindestens 15 AufstĂ€ndische getötet worden. Wie es vom Innenministerium in Kabul hieĂ, waren die MĂ€nner in einer Moschee in der Provinz Paktika gerade mit der Herstellung von SprengsĂ€tzen beschĂ€ftigt, als einer detonierte. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. (dpa)
FĂŒnf deutsche Soldaten bei AnschlĂ€gen in Afghanistan verwundet
Sonntag, 20. Juni. Bei mehreren AnschlĂ€gen im Norden Afghanistans sind am Wochenende fĂŒnf deutsche Soldaten verwundet worden. Zwei Soldaten seien in der NĂ€he von Kundus verletzt worden, als wĂ€hrend der Bergung eines schon zuvor getroffenen Fahrzeugs ein weiterer Sprengsatz explodierte, erklĂ€rte das EinsatzfĂŒhrungs-kommando der Bundeswehr am Sonntag in Potsdam. Bereits am Samstag waren in der NĂ€he des deutschen Lagers in Feisabad drei deutsche Soldaten und ihr afghanischer Dolmetscher bei der Explosion eines Sprengsatzes verwundet worden. In Afghanistan sind derzeit rund 4400 Bundeswehr-Soldaten im Einsatz. Der Bundestag hatte die Mandatsobergrenze im Februar um 850 auf 5350 Soldaten angehoben, um vor allem in der Provinz Kundus die drastisch verschlechterte Sicherheitslage wieder in den Griff zu bekommen. Seit Beginn des Einsatzes Anfang 2002 sind 43 deutsche Soldaten am Hindukusch gefallen. (Reu)
Mindestens 70 Tote bei Moschee-Angriffen in Pakistan
Freitag, 28. Mai. Bei Angriffen auf zwei Moscheen einer islamischen Minderheit in Pakistan sind mindestens 70 Menschen getötet worden. Die Regierung vermutete die Taliban hinter den AnschlĂ€gen am Freitag in Lahore. Augenzeugen zufolge stĂŒrmten bewaffnete MĂ€nner kurz nach dem Gebet die GotteshĂ€user der Ahmadi, schossen um sich und nahmen Geiseln. Der Vize-Polizeichef der Stadt, Sajjad Bhutta, erklĂ€rte, in einer Moschee hĂ€tten sich drei Angreifer in die Luft gesprengt. Pakistan ist immer wieder Schauplatz religiös motivierter Gewalt. Die Ahmadi-Gemeinschaft wurde im spĂ€ten 19. Jahrhundert gegrĂŒndet. Ihre GrundsĂ€tze weichen von denen anderer Mosleme ab: Unter anderem gehen sie davon aus, dass Jesus die Kreuzigung ĂŒberlebte und in Kaschmir starb. Pakistan ist der einzige islamische Staat, der die Ahmadi nicht zu den Moslemen zĂ€hlt. Zudem hat das Land die Rechte der rund vier Millionen Ahmadis durch Gesetze eingeschrĂ€nkt. (Reu)
90 Tote bei Anschlagsserie im Irak
Montag, 10. Mai. Bei der schlimmsten Anschlagserie im Irak seit Jahresbeginn wurden 90 Menschen getötet und ĂŒber 300 verletzt. Die meisten Opfer waren Zivilisten. Irakische Politiker erklĂ€rten, die Terroristen wollten Gewalt zwischen Sunniten und Shiiten sĂ€en. Terroristen zĂŒndeten in verschiedenen StĂ€dten Autobomben und sprengten sich SelbstmordattentĂ€ter in dei Luft. In Hilla, 100 Kilometer sĂŒdlich von Bagdad, wurden zwei Autobomben vor einer Textilfabrik gezĂŒndet, just als die Arbeiter in Bussen die Fabrik verliessen. 13 Busse und Minibusse gingen in Flammen auf, 55 Menschen starben. Als Ărzte eintrafen, um den Verwundeten zu helfen, sprengte sich ein AttentĂ€ter mit einem SprengstoffgĂŒrtel neben einem Krankenwagen in die Luft. Bei zwei BombenanschlĂ€gen auf eine Moschee und einen Markt starben in der Ortschaft Suwaira 13 Menschen. In Falludscha wurden mehrere HĂ€user in die Luft gesprengt, die von Angehörigen der SicherheitskrĂ€fte bewohnt wurden. Weitere tödliche AnschlĂ€ge gab es in Al-Iskandarija, Tarmija und Abu Ghoreib. SicherheitskrĂ€fte wurden an StrassensĂŒerren in Bagdad angegriffen. Die schlimmste Welle von Terroranschlagen im Irak dieses Jahr konnte auch nicht durch die Verhaftung und Tötung von Al-Kaida-AnfĂŒhrern in den letzten Wochen durch iransische SicherheitskrĂ€fte und US-Armee in den letzten Wochen verhindert werden. (mea / dpa)
38 Tote bei Doppelanschlag in Pakistan
Samstag, 17. April. Bei zwei SelbstmordanschlĂ€gen in einem FlĂŒchtlingslager im Nordwesten Pakistans sind mindestens 38 Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hatte sich der erste AttentĂ€ter inmitten einer Warteschlange von FlĂŒchtlingen in die Luft gesprengt, die auf die tĂ€gliche Essensausgabe warteten. Nur etwa sieben Minuten spĂ€ter, als die Rettungsarbeiten gerade angelaufen waren, habe ein zweiter Terrorist seinen SprengstoffgĂŒrtel gezĂŒndet. Bei den Opfern handle es sich ganz ĂŒberwiegend um schiitische Muslime. In dem Lager sind Menschen untergebracht, die wegen der MilitĂ€roperation gegen Taliban im nordwestlichen Stammesgebiet Orakzai ihre Heimatorte verlassen mussten. WĂ€hrend dieser Offensive wurden unterdessen in der Nacht zum Samstag 21 AufstĂ€ndische getötet. Nach Angaben der SicherheitskrĂ€fte waren die Angriffe von Kampfflugzeugen und Artillerie unterstĂŒtzt worden.(apn)
Anschlagsserie im Bagdader Botschaftsviertel
Sonntag, 04. April. Iraks Hauptstadt wird von einer Bombenserie erschĂŒttert. Die SprengsĂ€tze gingen unweit der deutschen, der Ă€gyptischen und iranischen Vertretung hoch. Mehr als 30 Menschen starben. Drei Autobomben seien im Abstand von nur wenigen Minuten detoniert, sagte ein Vertreter des irakischen Innenministeriums. Eine der Explosionen ereignete sich den Angaben zufolge in der NĂ€he der deutschen Botschaft im westlichen Stadtteil Mansur, fast zeitgleich detonierte in dem Viertel ein zweiter Sprengsatz. Wenig spĂ€ter explodierte eine Bombe vor der iranischen Botschaft im Viertel Salhijeh im Zentrum von Bagdad. Insgesamt kamen nach Polizeiangaben mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein irakischer Mitarbeiter der deutschen Botschaft. 200 weitere wurden verletzt. (stj/dpa/Reuters/apn/AFP)
16 Tote bei AnschlÀgen in Kabul
Freitag, 26. Februar. Bei SelbstmordanschlĂ€gen auf zwei Hotels in Kabul sind am Freitag mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der afghanischen Regierung wurden fast 40 weitere verletzt, als sich mehrere Taliban-KĂ€mpfer in der NĂ€he eines groĂen Einkaufszentrums im Zentrum der Hauptstadt in die Luft sprengten. Unter den Todesopfern waren auch ein Franzose, ein Italiener und bis zu neun Inder. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Insgesamt acht Taliban-KĂ€mpfer seien an dem Anschlag beteiligt gewesen, darunter drei SelbstmordattentĂ€ter, sagte ein Taliban-Sprecher. (AFP)
Zwölf Töte bei Selbstmordanschlag im Irak
Donnerstag, 18. Februar. Im Irak hat sich ein SelbstmordattentĂ€ter in die Luft gesprengt und mindestens elf Menschen mit in den Tod gerissen. Bei dem Anschlag in der westlichen Provinz Anbar seien am Donnerstag zudem 21 Menschen verletzt worden, teilte das MilitĂ€r mit. Ein Augenzeuge berichtete, der Sprengsatz sei an einem Kontrollpunkt der Polizei und der Armee in der NĂ€he eines Restaurants gezĂŒndet worden. Unter den Opfern seien Sicher-heitskrĂ€fte. Am 7. MĂ€rz wird im Irak ein neues Parlament gewĂ€hlt. Es wird befĂŒrchtet, dass sunnitische Extremisten im Vorfeld ein Wiederaufflammen der Gewalt zwischen moslemischen Glaubens-gruppen provozieren wollen. Die sunnitisch geprĂ€gte Provinz Anbar galt in der Vergangenheit als relativ ruhig, zuletzt ist es dort aber vermehrt zu AnschlĂ€gen gekommen. Sunnitische Moslems hatten die Parlamentswahl im Jahr 2005 weitgehend boykottiert. (Reu)
Wieder AnschlÀge mit Toten in Kerbela
Freitag, 05. Februar. Bei erneuten AnschlĂ€gen im Irak sind zahlreiche Menschen getötet worden. In Kerbela ist eine Granate eingeschlagen, die mindestens 40 Menschen getötet haben soll. AuĂerdem wurden ĂŒber 100 Menschen verletzt. Kerbela ist zurzeit Ziel vieler schiitischer Pilger, die in dem Wallfahrtsort das Abrain-Fest feiern, welches am Freitag seinen Höhepunkt hatte. Bereits zum dritten Mal wurde in dieser Woche auf die schiitischen Pilger ein Anschlag verĂŒbt. Abgefeuert wurde die Granate in einer lĂ€ndlichen Region nordöstlich der Pilgerstadt, so das Gesundheitsministerium. Das Innenministerium wiederum hatte von zwei Autobomben gesprochen, die detoniert seien. Der Gouverneur der Provinz beschuldigt das Terrornetzwerk Al-Qaida. Etwa 30.000 SicherheitskrĂ€fte waren auf dem Fest im Einsatz, um die Angst vor AnschlĂ€gen zu nehmen. In den zurĂŒckliegenden Wochen pilgerten Millionen Menschen nach Kerbela. Doch bereits am Montag und Mittwoch sind bei SelbstmordanschlĂ€gen insgesamt 64 Personen ums Leben gekommen und ĂŒber 250 Verletzte zu beklagen. (DCRS)
Erneut Anschlag auf Schiiten-Pilger im Irak - 20 Tote
Mittwoch, 03. Februar. Im Irak ist zum dritten Mal in dieser Woche ein Anschlag auf schiitische Pilger verĂŒbt worden. WĂ€hrend des Arbain-Festes in Kerbala explodierte am Mittwoch ein Sprengsatz im AnhĂ€nger eines Motorrads. Die Polizei und Ărzte sprachen von 20 Toten und bis zu 110 Verletzten. Als Urheber der AnschlĂ€ge gelten sunnitische Islamisten wie die KĂ€mpfer der Al-Qaida. Sie wollen offenbar ein Wiederaufflammen der Gewalt zwischen den Religionsgruppen provozieren, die 2006 bis 2007 zu bĂŒrgerkriegsĂ€hnlichen ZustĂ€nden fĂŒhrte. (Reu)
20 Tote bei Anschlag in Bagdad
Dienstag, 26. Januar. Bei einem neuen schweren Anschlag in Bagdad sind am Dienstag mindestens 20 Menschen getötet worden. 80 weitere wurden verletzt, als sich ein SelbstmordattentĂ€ter vor dem Sitz der Kriminalpolizei, wo sich auch das Gerichtsmedizinische Institut befindet, mit seinem Fahrzeug in die Luft jagte. Das bestĂ€tigte die Polizei in der irakischen Hauptstadt. Das InstitutsgebĂ€ude, das damit bereits zum dritten Mal zum Ziel eines Anschlags wurde, stĂŒrzte ein. Nach Angaben des Innenministeriums arbeiten dort normalerweise Dutzende Menschen, die RettungskrĂ€fte bargen zahlreiche Verletzte aus den TrĂŒmmern. (APA)
Bin Laden bekennt sich zu Anschlagsversuch von Detroit
Sonntag, 24. Januar. Al-Qaida-Chef Osama bin Laden hat sich in einer ihm zugerechneten neuen Tonaufnahme dazu bekannt, Hintermann des vereitelten Anschlags auf ein US-Passagierflugzeug an Weihnachten zu sein. Die versuchte Sprengung der Maschine sei eine FortfĂŒhrung der AnschlĂ€ge vom 11. September 2001 gewesen, hieĂ es in der Audiobotschaft, die der arabische Fernsehsender Al-Dschasira am Sonntag ausstrahlte und auf der Bin Laden zu hören sein soll. Der Chef des Islamisten-Netzwerks drohte demnach auch mit weiteren AnschlĂ€gen auf die USA. Den Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab, der am 25. Dezember versucht hatte, auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit Sprengstoff zu zĂŒnden, bezeichnete Bin Laden als Helden. Passagiere und Besatzungsmitglieder hatte Abdulmutallab ĂŒberwĂ€ltigt und so Schlimmeres verhindert. (Reu)
Feministin entging knapp Anschlag
Freitag, 15. Januar. Eine Algerierin, die sich gegen die Diskriminierung von Frauen in ihrem Heimatland einsetzt, wĂ€re in Paris beinahe Opfer eines Benzin-Anschlags geworden. Zwei MĂ€nner hielten sie plötzlich von hinten fest und bespritzen sie mit Benzin. Dabei wurde sie als "Hure" und "UnglĂ€ubige" beschimpft. Danach wurde ihr eine glimmende Zigarette ins Gesicht geworfen, die das Benzin allerdings nicht entzĂŒndete. Die Schauspielerin wird trotz des Anschlags weiter fĂŒr ein TheaterstĂŒck, in dem es um algerische Frauen geht, auf der BĂŒhne stehen. Französische Politiker zeigten sich entsetzt und verurteilten den feigen Anschlag. (SN)
Algerische Moslems zĂŒnden Kirche an
Montag, 11. Januar. Moslems haben in Algerien eine protestantische Kirche angezĂŒndet. Die Angreifer hĂ€tten auĂerdem mehrere Bibeln und LehrbĂŒcher angesteckt und Kreuze entweiht, sagte am Montag der Leiter der Algerischen Protestantischen Kirche, Mustapha Krim. Der Angriff, der sich am Wochen-ende in Tizi Ouzou rund 100 Kilometer östlich von Algier zutrug, zeige die âislamistische Intoleranz“ in dem nordafrikanischen Land, die keinen Platz fĂŒr christliche ReligionsausĂŒbung lasse, sagte er weiter. Die Kirche hat nach Krims Worten fĂŒnf Anzeigen wegen Brandstiftung und PlĂŒnderung erstattet. Die lokalen Behörden wollten mit dem Fall aber nichts zu tun haben, da sie keine Probleme mit Islamisten haben wollten. Krim stellte den Angriff in Tizi Ouzou in Zusammenhang mit einer zunehmenden religiösen Intoleranz in der moslemischen Welt und verwies auf das jĂŒngste Blutbad wĂ€hrend einer christlichen Weihnachtsmesse in Ăgypten, bei dem sechs KirchgĂ€nger getötet wurden, und angezĂŒndete Kirchen und Angriffe gegen Christen in Malaysia. gxs/APN
Tote bei AnschlÀgen im Irak
Donnerstag, 07. Januar. Bei mehreren Bomben-explosionen in der irakischen Provinz Anbar sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Ziel der AttentĂ€ter war unter anderem der Leiter der Anti-Terror-Einheit in der Stadt Hit, Mohammed Slaiman. Sowohl auf sein Haus als auch auf das Haus seines Vaters in der Nachbarschaft wurden AnschlĂ€ge verĂŒbt. Slaiman wurde verletzt, seine Mutter, zwei Schwestern, ein weiteres Familienmitglied sowie ein Kind kamen ums Leben. Eine weitere Bombe riss einen Anwalt in den Tod, eine vierter Sprengsatz verletzte einen Polizisten. Die ĂŒberwiegend von Sunniten bewohnte Provinz Anbar war einst ein Zentrum des vom Terrornetzwerk al-Qaida unterstĂŒtzten Auf-stands gegen die irakische Regierung. (Bild)
Vier BrandanschlÀge auf Kirchen in Malaysia
Freitag, 08. Januar. Die Verwendung des Wortes «Allah» durch Christen hat in Malaysia religiöse Spannungen geschĂŒrt. Auf vier Kirchen in der Hauptstadt Kuala Lumpur wurden BrandanschlĂ€ge verĂŒbt. Bei den Freitagsgebeten in den Moscheen demonstrierten aufgebrachte Moslems. In der Nacht zum Freitag schleuderten laut Polizei Unbekannte auf einem Motorrad eine Brandbombe gegen eine Kirche. Die Flammen zerstörten mehrere RĂ€ume im Erdgeschoss. Wenige Stunden spĂ€ter wurden drei weitere Kirchen angegriffen, an einer entstand Sachschaden. Ein Gericht hatte es Ende Dezember der katholischen Zeitung «The Herald» erlaubt, auch den christlichen Gott auf Malaiisch als «Allah» zu bezeichnen. Die Regierung hat die Entscheidung angefochten und argumentiert, das aus dem Arabischen stammende Wort dĂŒrfe nur von Moslems als Gottesbegriff verwendet werden. Die Behörden konfiszierten erst kĂŒrzlich 10'000 Ausgaben der Bibel auf Malaiisch, weil darin Gott mit dem Wort «Allah» bezeichnet wird. Dieser verbale Monopolanspruch ist zu einem Symbol fĂŒr die religiösen ZwĂ€nge von Minderheiten in dem islamischen Staat geworden. Eigentlich gilt Malaysia als beispielhaft fĂŒr ein weitgehend friedliches Zusammenleben zwischen der muslimischen Mehrheit und den ethnischen Minderheiten der Chinesen und Inder, die meist Christen, Buddhisten oder Hindus sind. Rund 60 Prozent der 28 Millionen Einwohner in Malaysia sind Moslems. (ap/fasc)
Mehrere Tote bei Anschlag auf Presseclub
Dienstag, 22. Dezember. Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Presseclub im Nordwesten Pakistans sind am Dienstag mindestens drei Menschen getötet worden. Wie der Klinikarzt Zafar Iqbal der Nachrichtenagentur AFP sagte, waren ein Polizist und ein Angestellter des Presseclubs sowie der AttentĂ€ter unter den Toten. Der Polizist wollte den Angreifer vor dem Presseclub noch aufhalten und versuchte, ihn zu durchsuchen. Der AttentĂ€ter konnte aber seinen Sprengsatz noch zĂŒnden und tötete den Polizisten und einen Mitarbeiter des Presseclubs, wie Polizeichef Liaquat Ali Khan berichtete. Eine Frau in der NĂ€he erlitt offenbar wegen der Explosion einen Herzstillstand. 17 Menschen wurden bei dem Angriff zudem verletzt. Viele von ihnen saĂen in einem Bus, der zum Zeitpunkt der Explosion gerade vorbeifuhr. Unter den Verletzten waren nach Angaben der Polizei auch vier Journalisten. Durch die Explosion wurden das WĂ€chterhĂ€uschen vor dem Presseclub und mehrere Fahrzeuge zerstört. (AFP/Reu/AP/amz)
Polizisten als AttentÀter
Freitag, 18. Dezember. Irakische SicherheitskrĂ€fte sind laut Premier Nuri al-Maliki vergangene Woche in eine Serie von BombenanschlĂ€gen verwickelt gewesen. Bei AnschlĂ€gen Anfang des Monats waren mehr als 100 Menschen getötet worden. Im Irak ist die Ăberzeugung verbreitet, dass Polizei und Armee von Extremisten unterwandert und ihre Angehörigen geschmiert sind. Maliki sagte eine Belohnung von 85 500 Dollar fĂŒr Informationen ĂŒber geplante AnschlĂ€ge zu. (Reu)
Anschlagsserie in Bagdad
Dienstag, 08. Dezember. Bei einer Serie von BombenanschlĂ€gen sind in Bagdad Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei sprach am Dienstag von 80 Toten und 128 Ver-letzten. In Polizeikreisen war von fĂŒnf AnschlĂ€gen die Rede, die gegen GerichtsgebĂ€ude, die UniversitĂ€t, das GeschĂ€ftsviertel sowie einen Vorort im SĂŒden der irakischen Hauptstadt gerichtet gewesen seien. Die AnschlĂ€ge wurden wenige Tage vor der Auktion von Ălförderrechten verĂŒbt, zu der am Wochenende zahlreiche Spitzenmanager aus dem Ausland erwartet werden. "Zivilisten und SicherheitskrĂ€fte wurden getötet", teilte ein Sprecher der Behörden mit. Der erste Anschlag wurde den Angaben zufolge in einem sĂŒdlichen Vorort Bagdads verĂŒbt. Dabei habe es drei Tote und fĂŒnf Verletzte gegeben. Eine halbe Stunde spĂ€ter sei das Stadtzentrum von mindestens drei aufeinander-folgenden Explosionen erschĂŒttert worden. Ăber zwei Anschlagsorten stand dichter Rauch. Im Irak kommt es immer wieder zu vereinzelten AnschlĂ€gen. Insgesamt ist die Gewalt aber in den vergangenen anderthalb Jahren deutlich zurĂŒckgegangen. (Reu)
Somalischer Minister bei Anschlag getötet
Donnerstag, 03. Dezember. Drei Minister der somalischen Ăbergangsregierung sind am Do-nnerstag bei einem Selbstmordanschlag in der Hauptstadt Mogadischu getötet worden. Mit ihnen starben mindestens 16 weitere Menschen, als sich ein als Frau verkleideter Selbstmord-attentĂ€ter in einem Hotel in die Luft sprengte, wie Augenzeugen und SicherheitskrĂ€fte berichteten. Mindestens 40 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zum Zeitpunkt des Anschlags fand in der Hotelhalle eine Abschlussfeier fĂŒr Studenten der Benadir-UniversitĂ€t statt, die seit 2002 ein Medizinstudium anbietet. Unter den Toten waren nach offiziellen Angaben die drei Minister fĂŒr Gesundheit, Bildung und Hoch-schulen des Krisenstaates. Der Minister fĂŒr Jugend und Sport wurde schwer verletzt. Augenzeugen berichteten, sie hĂ€tten einen Mann gesehen, der das Hotel betreten und einen SprengstoffgĂŒrtel gezĂŒndet habe. Die Sicher-heitskrĂ€fte des Hotels sagten, der TĂ€ter habe sich wohl in der Menschenmenge versteckt. Nach unbestĂ€tigten Angaben soll sich der AttentĂ€ter als verschleierte Frau verkleidet haben. (dpa)
Terrorverdacht bei ZugunglĂŒck in Russland
Samstag, 28. November. Bei einem ZugunglĂŒck in Russland sind am Freitagabend mindestens 26 Personen ums Leben gekommen. Nach einem 40-jĂ€hrigen möglichen TĂ€ter wird gefahndet. Das ZugunglĂŒck auf der Strecke von Moskau nach St. Petersburg hatte sich am Freitagabend gegen 21 Uhr 35 ereignet. Noch am Samstag wurden Opfer geborgen. Der Schnellzug «Newski Express» war mit 200 Kilometern pro Stunde nach einer Explosion in der NĂ€he von Bologoje rund 250 Kilometer vor St. Petersburg entgleist. Die Detonation riss drei Waggons von den Schienen, ein weiterer Wagen kippte eine Böschung hinunter. Nach Angaben des russischen Inlands-geheimdienstes FSB wurden auf dem Gleiskörper Reste einer Bombe mit einer Sprengkraft von mindestens sieben Kilogramm TNT sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft geht inzwischen von einem Terroranschlag aus. Am Samstagabend gab das Innenministerium die Fahndung nach einem etwa 40-jĂ€hrigen rothaarigen Mann heraus. Der oder die TĂ€ter sollen am UnglĂŒcksort mehrere Spuren hinterlassen haben. Nach Aussagen des staats-anwaltlichen Ermittlungsleiters Wladimir Markins klafft am UnglĂŒcksort ein Bombentrichter von anderthalb Metern Durchmesser und 70 Zentimetern Tiefe. Staatliche Fernsehanstalten zeigten am Samstag jedoch nur Aufnahmen eines gerissenen Schienenstrangs. Bereits 2007 war auf den komfortablen Schnellzug, den vornehmlich GeschĂ€ftsleute, Politiker und Touristen nutzen, ein Anschlag verĂŒbt worden. Damals soll ein zum Islam ĂŒbergetretener russischer Armeeangehöriger im Auftrag tschetschenischer Islamisten die Tat begangen haben. Der Chef der russischen Eisenbahnen Wladimir Jakunin wies auf Parallelen hin: «Der Anschlag verlief nach einem Schema, das sehr deutlich an das damalige Ereignis erinnert», sagte er. (NZZ)
Mindestens fĂŒnf Tote bei AnschlĂ€gen in Indien
Sonntag, 22. November. Bei zwei BombenanschlĂ€gen mutmaĂlicher Separatisten sind im Nordosten Indiens mindestens fĂŒnf Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben wurden bei den Explosionen in Nalbari westlich der Stadt Guwahati rund 50 weitere Menschen verletzt. Ein Polizeisprecher machte die Vereinigte Front zur Befreiung Assams (ULFA) fĂŒr die AnschlĂ€ge verantwortlich. Vergangenen Monat hatte die Polizei zwei ranghohe Mitglieder der Gruppe festgenommen, die von Bangladesch aus die Grenze nach Assam ĂŒberqueren wollten. Die ULFA kĂ€mpft seit 1979 fĂŒr eine UnabhĂ€ngigkeit der Region. Insgesamt sind in dem ölreichen Gebiet mehr als zwei Dutzend verschiedene Rebellengruppen aktiv. In den vergangenen zwei Jahrzehnten starben bei den KĂ€mpfen in Assam mindestens 10.000 Menschen. (AFP)
Erneuter Anschlag erschĂŒttert Peshawar
Donnerstag, 19. November. Bei einem Selbstmordanschlag vor dem GerichtsgebĂ€ude in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind am Donnerstag nach offiziellen Angaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Der Verwaltungs-chef der Provinzhauptstadt, Sahibzada Anis, sagte, mindestens zwölf weitere Menschen seien verletzt worden. Der AttentĂ€ter habe sich dem GerichtsgebĂ€ude zu FuĂ genĂ€hert und sich dann auĂerhalb des Komplexes in die Luft gesprengt. Der private Sender Geo-TV meldete unter Berufung auf Krankenhaus-Quellen 16 Tote. (dpa)
Mindestens 11 Tote bei Anschlag in Pakistan
Freitag, 13. November. Bei zwei AnschlĂ€gen in Pakistan sind am Freitag mindestens elf Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Ein Selbstmordanschlag richtete sich gegen das GebĂ€ude des Geheimdienstes in der Stadt Peshawar, wie die SicherheitskrĂ€fte mitteilten. Dabei kamen mindestens acht Menschen ums Leben, mehr als dreiĂig wurden verletzt. In Bannu wurden drei Polizisten von einer Bombe getötet. In Afghanistans Hauptstadt Kabul hat sich eine Explosion ereignet. Ziel war offenbar eine Fahrzeugkolonne; die Polizei spricht von einem Selbstmordanschlag. Das Attentat ereignete sich in unmittelbarer NĂ€he von Camp Phoenix, einer groĂen amerikanischen Kaserne, in der auch Soldaten aus anderen NATO-LĂ€ndern stationiert sind. Mindestens drei Afghanen wurden nach Angaben der Polizei verletzt, dazu mehrere auslĂ€ndische Soldaten. Einzelheiten sind nicht bekannt. (AFP)
Wieder 32 Tote bei Anschlag in Pakistan
Mittwoch, 11. November. Bei einem neuerlichen Bombenanschlag im nordwestpakistanischen Peshawar sind mindestens 32 Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Nach Polizei-angaben sprengte sich ein SelbstmordattentĂ€ter am spĂ€ten Nachmittag mit seinem Auto auf einem belebten Markt in die Luft. Zu dem dritten Attentat binnen drei Tagen bekannten sich die Taliban. Ein Sprecher der Extremisten kĂŒndigte einen "langwierigen Guerilla-Krieg" um die Region an. (RP)
Moslem lĂ€uft Amok auf US-StĂŒtzpunkt
Freitag, 06. November. Mit zwei Hand-feuerwaffen erschoss der MilitĂ€rpsychiater Nidal Malik Hasan nach Armeeangaben zwölf Soldaten und verletzte 31 weitere, bevor er selbst angeschossen wurde. Das Motiv des 39-jĂ€hrigen Moslems palĂ€stinensischer Herkunft war zunĂ€chst unklar. Im November sollte er nach Angaben seines Cousins in den Irak entsandt werden. Die SchieĂerei in Fort Hood, dem gröĂten US-ArmeestĂŒtzpunkt, begann nach Angaben des Kommandeurs Bob Cone gegen 13.30 Uhr (20.30 Uhr MEZ) Ortszeit. In einem GebĂ€ude, in dem zahlreiche Soldaten vor ihrer Entsendung nach Afghanistan und in den Irak eine letzte medizinische Untersuchung durch-liefen, zog Hasan plötzlich seine Waffen und begann um sich zu feuern. Nur knapp konnte verhindert werden, dass er in eine Graduierten-feier mit rund 600 Teilnehmern stĂŒrmte: Soldaten schlossen die TĂŒren zu dem Saal. Andere versuchten, den TodesschĂŒtzen mit SchĂŒssen aufzuhalten. Fort Hood ist der gröĂte StĂŒtzpunkt der US-Armee. Seiner Internetseite zufolge umfasst er mit 880 Quadratkilometern ein Gebiet von der GröĂe New Yorks. Mindestens 52.000 Soldaten und tausende Zivilisten leben auf dem StĂŒtzpunkt im Herzen von Texas. (AFP)
Geplante AnschlÀge auf Jyllands-Posten
Mittwoch, 28. Oktober. Wegen geplanter AnschlĂ€ge auf die dĂ€nische Zeitung Jyllands-Posten sind in Chicago zwei MĂ€nner - ein US-Amerikaner und ein Kanadier - festgenommen worden. Sie werden verdĂ€chtigt, AnschlĂ€ge auf Mitarbeiter und BĂŒros von Jyllands-Posten vorbereitet zu haben. Die Zeitung hatte 2005 mit der Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed wĂŒtende Proteste in der moslemischen Welt ausgelöst. Wie die Staats-anwaltschaft in Chicago weiter mitteilte, haben die VerdĂ€chtigen zugegeben, dass sie unter anderen auch den Zeichner Kurt Westergaard töten wollten. Von ihm stammen die Mohammed-Karikaturen. Jyllands-Posten hatte insgesamt zwölf dieser Karikaturen veröffentlicht. Eine davon zeigte den Propheten mit einem Turban in Form einer Bombe. (DW)
Al Qaida bekennt sich zu Anschlag in Bagdad
Dienstag, 27. Oktober. Zwei Tage nach dem verheerenden Doppelanschlag in Bagdad hat sich eine Terrorzelle von Al Qaida im Irak zu der Bluttat bekannt. Die beiden âMĂ€rtyrer“ hĂ€tten âdie Schlupflöcher der UnglĂ€ubigen“ angegriffen, hieĂ es in einer im Internet veröffentlichten ErklĂ€rung der Gruppe Islamischer Staat des Iraks. Dabei habe man ganz bewusst âdas als Justizministerium bezeichnete Ministerium fĂŒr Ungerechtigkeit und UnterdrĂŒckung“ sowie den Provinzrat ins Visier genommen. Dem doppelten Selbstmordanschlag fielen mindestens 155 Menschen zum Opfer. Unter den Toten sind 24 Kinder, die gerade von einem Bus aus ihrer nahe gelegenen KindertagesstĂ€tte abgeholt worden waren. Die Al-Qaida-Zelle Islamischer Staat des Iraks bekannte sich auch schon zu den AnschlĂ€gen auf irakische Ministerien im August, bei denen mehr als 100 Menschen ums Leben kamen. (AP)
Erneuter Anschlag auf Armee in Pakistan
Freitag, 23. Oktober. Bei einem Selbstmordanschlag in der NĂ€he einer Armeebasis sind in Pakistan mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als ein Dutzend andere seien am Freitag verletzt worden, als sich ein Radfahrer an einer StraĂensperre nahe eines LuftwaffenstĂŒtz-punkts in der Stadt Kamra – rund 65 Kilometer nordöstlich von Islamabad – in die Luft gesprengt habe, berichtete die Polizei. Unter den Toten seien zwei Angehörige der Luftwaffe. (jub/dpa)
Bombenanschlag auf UniversitÀt in Islamabad
Dienstag, 20. Oktober. Bei einem Bombenanschlag in der Islamischen UniversitÀt der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind am Dienstag Krankenhausangaben zufolge mindestens ein Mensch getötet und 13 weitere verletzt worden. Bei einem Bombenanschlag in der Islamischen UniversitÀt der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind am Dienstag Krankenhausangaben zufolge mindestens ein Mensch getötet und 13 weitere verletzt worden. (Reu)
SelbstmordanschlÀge nun auch im Iran
Sonntag, 18. Oktober. Im Iran verĂŒbten sunnitische Rebellen einen Selbstmordanschlag auf die iranische Revolutionsgarde. Die Verantwortung fĂŒr die Tat hat die Gruppe "Dschundollah" (Gottes Soldaten) ĂŒbernommen, denen bereits mehrere AnschlĂ€ge in der Region zur Last gelegt wurden. Experten bringen die Gruppe mit den pakistanischen Taliban in Verbindung. Laut des iranischen Staatsfernsehen seien bei dem Angriff 29 Menschen getötet und 28 verletzt worden. Zuvor hatte der staatliche Sender Press TV berichtet, der TĂ€ter habe sich bei einem Treffen von StammesĂ€ltesten im SĂŒdosten des Landes in die Luft gesprengt. Unter den Todesopfern seien sechs ranghohe Kommandeure der Revolutionsgarde. Dem Staatsrundfunk IRIB zufolge ereignete sich der Anschlag in der Provinz Sistan-Balutschistan, die an Pakistan und Afghanistan grenzt. Der Anschlag auf die Revolutions-garde unterstreicht die zunehmende InstabilitĂ€t der Region. (Reu)
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Selbstmordanschlag auf japanischen Supertanker
Mittwoch, 04. August. Ein japanischer Supertanker wurde auf der SeestraĂe von Hormus wohl Ziel eines Selbstmordanschlags. Die bisher wenig bekannte Terrorgruppe Brigaden des Abdullah Assam mit Verbindung zur Al -Qaida bekannte sich zu dem Terroranschlag auf das Schiff âM. Star“. Die Angaben der Terroristen werden geprĂŒft. Die âM. Star“ wurde bei dem Zwischenfall vergangene Woche beschĂ€digt, ein Be-satzungsmitglied wurde verletzt. Die am Mittwoch im Internet veröffentlichte ErklĂ€rung enthielt ein Foto des angeblichen AttentĂ€ters, der auf ein Bild des Supertankers auf einem Laptop-Bildschirm zeigt. Der Mann kam den Angaben zufolge bei dem Anschlag ums Leben. Der Eigner der âM. Star“ hatte von einer Explosion gesprochen und erklĂ€rt, es habe sich vermutlich um einen Angriff gehandelt. Der Tanker war mit 270.000 Tonnen Ăl an Bord von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs in den japanischen Hafen Chiba. Experten fĂŒhrten den Zwischenfall nahe der MĂŒndung des Persischen Golfs am 28. Juli ersten Ermittlungen zufolge auf eine Kollision zurĂŒck. (Focus online)
Viele Tote bei AnschlÀgen im Irak
Dienstag, 27. Juli. Bei mehreren SelbstmordanschlĂ€gen im Irak sind mindestens 25 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Allein in Kerbela starben nach Angaben der Behörden mehr als 20 Menschen bei der Explosion zweier Autobomben. Bei den Opfern handelte es sich vor allem um Polizisten sowie Menschen, die auf dem Weg zu einer religiösen Feier waren. In Kerbela und der Nachbarstadt Nadschaf sind zurzeit mehrere Hunderttausend schiitische Pilger versammelt, die an den Geburtstag des Imam Mohammed el Mahdi erinnern. In der Hauptstadt Bagdad wurden bei einem Anschlag auf das GebĂ€ude des Fernsehsenders El Arabija vier Menschen getötet. Der arabische Sender war in der Vergangenheit immer wieder Ziel von AnschlĂ€gen gewesen. Er gilt militanten Gruppen im Irak als zu westlich. Ein MilitĂ€rsprecher sagte, die Taten trĂŒgen die Handschrift des Terrornetzwerks Al Qaida. (DW)
Mindestens 30 Tote bei Anschlag im Irak
Donnerstag, 22.Juli. Bei einem Autobomben-Anschlag nördlich von Bagdad sind mindestens 30 Menschen getötet worden. 46 weitere wurden nach Angaben von SicherheitskrĂ€ften verletzt, als nahe einer schiitischen Moschee in Baakuba in der Provinz Diyala ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug explodierte. Die Polizei riegelte aus Angst vor weiteren Explosionen das mehrheitlich von Schiiten bewohnte Stadtviertel ab. WĂ€hrend die Zahl der AnschlĂ€ge im Irak derzeit sinkt, werden in Diyala wegen ethnischer und religiöser Spannungen immer wieder Attentate verĂŒbt. Die Provinz gilt als eine Hochburg des Terrornetzwerks Al-Qaida im Irak. (AFP)
FĂŒnf Nato-Soldaten in Afghanistan getötet
Sonntag, 12. Juli. Mehrere BombenanschlĂ€ge haben bei den Isaf-Truppen Todesopfer gefordert. Damit steigen in diesem Jahr die Verluste auf 370 auslĂ€ndische Soldaten. Bei mehreren BombenanschlĂ€gen in Afghanistan sind fĂŒnf Nato-Soldaten getötet worden. Wie ein Sprecher der internationalen Schutztruppe Isaf in Kabul mitteilte, hatten in allen FĂ€llen versteckte SprengsĂ€tze am StraĂenrand die Todesopfer gefordert. Die tödlichen Explosionen ereigneten sich in verschiedenen Bezirken im SĂŒden und Osten des Landes. Wie in solchen FĂ€llen ĂŒblich, machte die Nato keine Angaben zur NationalitĂ€t der Opfer. Aus London verlautete etwas spĂ€ter, dass zwei britische Soldaten ums Leben gekommen seien. Damit sind in diesem Jahr in Afghanistan bereits 370 auslĂ€ndische Soldaten getötet worden. (dpa/pz)
Mindestens 42 Tote bei SelbstmordanschlÀgen in Pakistan
Freitag, 02. Juli. Bei einem zweifachen Selbstmordanschlag in einem Schrein der ostpakistanischen Stadt Lahore sind nach Polizeiangaben mindestens 42 Menschen getötet und mehr als 150 weitere verletzt worden. Zwei AttentĂ€ter sprengten sich am Donnerstagabend an der GrabstĂ€tte eines islamischen Heiligen in die Luft. Regierungschef Yousuf Raza Gilane verurteilte die Tat, zu der sich bisher niemand bekannte. Die AttentĂ€ter zĂŒndeten demnach die Bomben in dem Schrein Data Darbar des Sufi-Heiligen Hazrat Syed Ali bin Usman Hajweri. Die weitlĂ€ufige GrabstĂ€tte ist ein vielbesuchter Ort im Zentrum der Millionenstadt, zum Tatzeitpunkt hielten sich tausende GlĂ€ubige dort auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers zĂŒndete ein AttentĂ€ter seinen Sprengsatz im Hof und der andere im Keller des Schreins. Dem Hausmeister zufolge detonierten die SprengsĂ€tze im Abstand von wenigen Minuten. (AFP)
26 Tote bei AnschlÀgen in Bagdad
Sonntag, 20. Juni. Bei zwei AutobombenanschlĂ€gen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind 26 Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden. Nach Angaben der irakischen Behörden wurden die SprengsĂ€tze von zwei SelbstmordattentĂ€tern in einem belebten GeschĂ€ftsviertel des Stadtteils Mansur gezĂŒndet. AuĂerdem kamen bei mehreren Angriffen in der Nacht weitere sieben Menschen ums Leben. Die AnschlĂ€ge wurden in unmittelbarer NĂ€he der Irakischen Handelsbank verĂŒbt, eines staatlichen Instituts, das viele Transaktionen zwischen der irakischen Regierung und auslĂ€ndischen Investoren abwickelt. Unweit der Bank befinden sich BehördengebĂ€ude, wo zahlreiche Iraker fĂŒr neue PĂ€sse und Ausweise Schlange standen. "26 Menschen sind tot, darunter Frauen und Polizisten, 53 wurden bei dem Attentat verletzt, vor allem Kinder", sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Nach Angaben der SicherheitskrĂ€fte waren auĂerdem in der Nacht zum Samstag an mehreren Orten der Hauptstadt Angriffe verĂŒbt worden, bei denen insgesamt sieben Menschen getötet und 20 weitere verletzt wurden.(AFP)
Anschlag in SĂŒdafghanistan
Freitag, 11. Juni. Bei einem Bombenanschlag im SĂŒden Afghan-istans sind am Freitag neun Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Der Sprengsatz war am StraĂenrand versteckt, wie die Behörden in der Provinz Kandahar mitteilten. Acht Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Unterdessen teilte die NATO mit, zwei US-Soldaten seien am Freitag bei einer Explosion in SĂŒdafghanistan ums Leben gekommen. In der Nach-barprovinz Sabul zĂŒndete ein SelbstmordattentĂ€ter seinen Spreng-satz in einer EinkaufsstraĂe und riss zwei Zivilisten mit in den Tod. Mindestens 16 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Der AttentĂ€ter hatte sich mit einem Ganzkörperschleier maskiert. Der NATO-Kommandant in Afghan-istan, General Stanley McChrystal, erklĂ€rte in BrĂŒssel, die AufstĂ€ndischen hĂ€tten in den vorangegangenen sieben Tagen 59 Afghanen getötet. Die weitaus meisten Opfer habe es in Kandahar gegeben. (AFP)
Mehr als 20 Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul
Dienstag, 18. Mai. In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind zahlreiche Menschen bei einem mutmaĂlichen Selbstmordanschlag getötet und mehrere verletzt worden. Nach Angaben der NATO starben neben Zivilisten auch sechs Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF. Der AttentĂ€ter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in der NĂ€he eines NATO-Konvois zur Detonation gebracht, teilte das BĂŒndnis mit. Mehrere Soldaten seien verletzt worden. Laut afghanischem Innenministerium starben auch zwölf Zivilisten. Unter den Opfern sollen nach Angaben eines Ministeriumssprechers Frauen und Kinder sein. Ein Arzt hatte zuvor von mehr als 20 Toten gesprochen. Laut Nachrichtenagentur AFP bekannten sich die radikalislamischen Taliban zu dem Anschlag. (AFP)
Mehr als 60 Tote bei Anschlag in Bagdad
Freitag, 23. April. In Bagdad sind bei einer Serie von BombenanschlĂ€gen nach Behördenangaben mehr als 60 Menschen getötet worden. Mehr als 150 Menschen seien verletzt worden, als in der irakischen Hauptstadt in einem vornehmlich von Schiiten bewohnten Viertel sieben SprengsĂ€tze explodiert seien. Die meisten Opfer waren Schiiten, die sich zum Freitagsgebet versammelt hatten. Die Explosionen ereigneten sich in der NĂ€he von Moscheen und einem Marktplatz. Die folgenreichste Explosion gab es in der NĂ€he des BĂŒros eines schiitischen Geistlichen und einer Moschee im Bagdader Armenviertel Sadr-City. Hier wurden mindestens 25 Menschen getötet und 150 verletzt. Auch in der Sunniten-Stadt Al Chalidija, 80 Kilometer westlich von Bagdad, gingen sieben SprengsĂ€tze in die Luft. Dort waren nach Angaben des Innenministeriums WohnhĂ€user von Polizisten Ziel der AnschlĂ€ge. Dabei starben acht Menschen. (Tagesschau.de)
25 Tote bei Selbstmordattentat in Pakistan
Montag, 05. April. Ein SelbstmordattentĂ€ter hat in Pakistans unruhiger Nordwestprovinz mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Mindestens 60 Personen seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. In der Stadt Timargarah bei Peschwar hatte der AttentĂ€ter wĂ€hrend einer GroĂveranstaltung der moderaten Awami National-Partei (ANP) einen Sprengsatz gezĂŒndet. Die Veranstaltung unter freiem Himmel war laut Medienberichten von Hunderten Menschen besucht worden. Nur wenige Stunden nach dem Anschlag in Timargarah attackierten Extremisten das US-Konsulat in der Provinzhauptstadt Peschawar und zĂŒndeten kurz hintereinander drei schwere SprengsĂ€tze. Nach Polizeiangaben kamen mindestens fĂŒnf Menschen ums Leben.(Tagesschau.de)
Mindestens 35 Tote bei Selbstmordanschlag in Moskauer U-Bahn
Montag, 29. MĂ€rz. Zwei SelbstmordattentĂ€terinnen haben in der Moskauer U-Bahn mindestens 35 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Angaben der Ermittler tragen die AnschlĂ€ge auf die Metro die Handschrift islamistischer Terroristen. Der Doppel-Anschlag ist offenbar die brutale RĂŒckkehr der so genannten schwarzen Witwen. Die beiden TerroranschlĂ€ge in der Moskauer Metro am Montagmorgen sind nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von zwei Frauen verĂŒbt worden. Mindestens 37 Menschen wurden dabei getötet. Es wird befĂŒrchtet, dass sich die Zahl der Opfer weiter erhöhen könnte. Die Behörden vermuten eine âkaukasische Spur“, berichtete Interfax unter Berufung auf einen Experten der Sicherheitsorgane. âWir ziehen alle Möglichkeiten in Betracht, aber an erster Stelle steht zweifellos die kaukasische Spur“, sagte er. (WO)
Elf Tote bei Anschlag durch Taliban in Afghanistan
Sonntag, 28. Februar. Bei einem Bombenanschlag der Taliban in der sĂŒdafghanischen Provinz Helmand sind elf Zivilisten getötet worden. Alle Opfer waren nach Darstellung der Behörden Angehörige einer Familie, die auf einem Traktor mit AnhĂ€nger im Bezirk Nausad unterwegs waren. In Helmand lĂ€uft derzeit eine GroĂoffensive von internationalen und afghanischen Truppen gegen die Islamisten. - In einem Dorf im Nordwesten Pakistans wurden die Leichen von 17 mutmaĂlichen Taliban entdeckt. Alle wiesen nach Angaben der Polizei Schuss-verletzungen auf. Menschenrechtler vermuten, dass die MĂ€nner in einer geheimen Aktion der pakistanischen SicherheitskrĂ€fte im Grenzgebiet zu Afghanistan getötet wurden. Seit Beginn der MilitĂ€roffensive gegen AufstĂ€ndische im Swat-Tal sind bereits die Leichen von mehr als 200 hingerichteten Islamisten in der Region entdeckt worden. (DW)
Eine Deutsche bei Terroranschlag in Indien verletzt
Samstag, 13. Februar. Bei dem Bombenanschlag auf eine deutsche BĂ€ckerei am Samstag in Indien ist den Behörden zufolge auch eine BundesbĂŒrgerin verletzt worden. Insgesamt gehe man inzwischen von neun Toten und 57 Verletzten aus, teilten sie am Sonntagmorgen in der Stadt Pune im Westen des Landes mit. Unter den Toten sei ein AuslĂ€nder, dessen NationalitĂ€t jedoch weiter nicht geklĂ€rt sei. Innenminister Palaniappan Chidambaram sagte, Hinweise auf die TĂ€ter oder das Motiv lĂ€gen nicht vor. Bei dem Cafe-Restaurant "German Bakery" habe es sich um eine Einrichtung gehandelt, die bei jungen AuslĂ€ndern und Einheimischen gleichermaĂen beliebt gewesen sei. (Reu)
Anschlag vor MĂ€dchenschule in Pakistan
Mittwoch, 03. Februar. Bei einem Anschlag auf einen MilitĂ€rkonvoi sind im Nordwesten Pakistans mindestens acht Menschen getötet worden, darunter drei US-Soldaten und drei SchĂŒlerinnen. Der Konvoi bracht Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten zur Wiedereröffnungfeier einer MĂ€dchenschule im Distrikt Lower Dir. Die Schule war von den Taliban zerstört worden; die radikalislamischen Rebellen bekannte sich auch zu dem Anschlag. Ein SelbstmorattentĂ€ter sprengte sich vor der Schule in die Luft, als der Konvoi eintraf. Das SchulgebĂ€ude stĂŒrzte ein, mindestens 76 Menschen wurden verletzt. (Euronews)
Anschlag auf Zug in St. Petersburg
Dienstag, 02. Februar. Bei einem Anschlag auf einen Zug im russischen St. Petersburg ist ein LokfĂŒhrer schwer verletzt worden. Ein Sprengsatz sei auf den Gleisen nahe des Baltischen Bahnhofs explodiert, teilten die Behörden mit. Man gehe von einem Terrorangriff aus, zitieren Nach-richtenagenturen einen leitenden Ermittler. - Auf das am meisten befahrene Schienennetz zwischen den Metropolen St. Petersburg und Moskau waren bereits 2009 und 2007 schwere AnschlĂ€ge verĂŒbt worden. (DW)
Terroristen wollten Berlins U-Bahn sprengen
Dienstag, 26. Januar.Am Dienstag rĂ€umte Innensenator Ehrhard Körting (SPD) ein: es gab im letzten Herbst in Berlin sehr deutliche Hinweise auf eine âmögliche GefĂ€hrdungslage durch islamischen Terrorismus“. Laut Körting ging es um einen âtagsĂŒber öffentlich-keitswirksam geplanten Anschlag“. Zwischen 30. September und 14 Oktober wurden deshalb in einer Geheimaktion 12 Mal systematisch U-Bahn-Höfe ĂŒberwacht – Polizei saĂ in der BVG-Leitzentrale und offenbar auch auf den Bahnhöfen. Im Ernstfall hĂ€tten diese âvorher benachrichtigte PolizeikrĂ€fte heranziehen können“. Die Terrorgefahr folgte damit rund eine Woche nach der Bundestagswahl. Zuvor hatte ein Sprecher der Al Qaida gedroht: gibt es eine Mehrheit fĂŒr Parteien, die fĂŒr ein Ende des Afghanistan-Krieges stehen, wird es in Deutschland AnschlĂ€ge geben. (BM)
Unmittelbare Terrorgefahr in London
Samstag, 22. Januar. In GroĂbritannien hat die Regierung die Terrorwarnstufe erhöht. Nun gilt die zweithöchste Stufe. Das bedeutet, dass ein Anschlag als sehr wahrscheinlich gilt. Es gebe aber keine konkreten Hinweise, dass dem Land ein Terror-anschlag drohe, sagte Innenminister Alan Johnson am Abend. Am Mittwoch hatte die Regierung in London als Reaktion auf die wachsende Terrorgefahr alle DirektflĂŒge in den Jemen eingestellt. (RP)
Tote bei Anschlag in Afghanistan
Donnerstag, 14. Januar. Bei einem Anschlag in der sĂŒdafghanischen Stadt Kandahar sind 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei sind unter den Opfern 15 Zivilisten und ein Polizist. Zahlreiche weitere Menschen seien bei der Explosion auf einem gut besuchten Markt verletzt worden. Die radikal-islamischen Taliban verĂŒben in Kandahar immer wieder AnschlĂ€ge. Im November war der Gouverneur der Provinz nur knapp einem Attentat entgangen. (Bild)
AnschlĂ€ge im SĂŒdosten Afghanistans
Donnerstag, 07. Januar. Bei einem Anschlag auf einem gut besuchten Markt im sĂŒdost-afghanischen Gardez in der Provinz Paktia sind am Donnerstag neun Menschen getötet worden. Der Anschlag habe den SicherheitskrĂ€ften gegolten, teilten Behördenvertreter mit. Unter den Opfern sei ein lokaler Kommandeur der SicherheitskrĂ€fte, sein Bruder sowie zwei seiner LeibwĂ€chter und ein Polizist. Mindestens 27 weitere Menschen seien verletzt worden. Bei einem weiteren Anschlag in der sĂŒdöstlichen Provinz Chost wurden Gouverneur Tahir Khan Saberi und mehrere seiner Mitarbeiter verletzt. Eine Bombe explodierte wĂ€hrend eines Treffens des Provinzgouverneurs mit mehreren Beamten, teilten die SicherheitskrĂ€fte mit. Zwei ein-heimische Journalisten wurden ebenfalls verletzt. (AFP
Pakistanische Soldaten bei Anschlag in Kaschmir getötet
Mittwoch, 06. Januar. Im pakistanischen Teil Kaschmirs sind bei einem Selbstmordanschlag auf eine MilitĂ€rakademie am Mittwoch drei Soldaten getötet worden. Zwölf weitere seien bei dem Vorfall nahe der Stadt Rawalakot verletzt worden, fĂŒnf davon schwer, sagte ein MilitĂ€rsprecher. Nach Polizeiangaben sprengte sich der AttentĂ€ter in die Luft, als die Soldaten auf dem Weg aus ihren Kasernen in den Unterricht waren. Seit dem Beginn einer MilitĂ€roffensive gegen die Hochburgen der pakistanischen Taliban nahe der Grenze zu Afghanistan hĂ€ufen sich die AnschlĂ€ge im Land, Hunderte Menschen sind dabei getötet worden. Die Behörden befĂŒrchten, die Extremisten könnten ihre VergeltungsschlĂ€ge auch nach Kaschmir ausweiten. Zuletzt war es im pakistanischen Teil des Himalaya-Gebiets vergleichsweise ruhig gewesen. Im indischen Teil Kaschmirs wurde bei einer SchieĂerei zwischen Soldaten und Separatisten nach offiziellen Angaben ein Polizist getötet. Einer oder mehrere Extremisten hĂ€tten sich im wichtigsten GeschĂ€ftsviertel der Sommerhauptstadt Srinagar offenbar in einem Hotel verschanzt, teilte die Polizei mit. Von dort hĂ€tten sie Granaten geworfen und immer wieder geschossen. Im indischen Teil Kaschmirs kĂ€mpfen von Pakistan unterstĂŒtzte Separatisten seit 20 Jahren gegen die SicherheitskrĂ€fte. (Reu)
Anschlag auf Kirche in Mossul
Mittwoch, 23. Dezember. Bei einer Bomben-explosion in einer Kirche in der irakischen Stadt Mossul ist ein Passant ums Leben gekommen, fĂŒnf weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt.Die im Jahr 770 erbaute Kirche wurde beschĂ€digt. Der Anschlag ereignete sich in einer Zone, die zum Schutz der christlichen Minderheit in Mossul aus SicherheitsgrĂŒnden fĂŒr Autos gesperrt ist. Die Bombe war auf einem Handkarren versteckt. Wegen Hinweisen auf mögliche geplante AnschlĂ€ge zu Weihnachten wurden nach Angaben des Verteidigungs-ministeriums insbesondere in Bagdad, Mossul und Kirkuk die Sicherheitsvorkehrungen um Kirchen und in christlichen Vierteln verstĂ€rkt. (Bild)
Selbstmordattentat in Pakistan
Mittwoch, 16. Dezember. Durch ein Selbstmordattentat auf einem belebten Markt der pakistanischen Kleinstadt Dera Ghazi Khan sind nach Angaben der Polizei mindestens 27 Menschen getötet worden. Wie die Stadt-verwaltung mitteilte, wurde durch die Explosion das Haus eines Ministers der Provinzregierung von Punjab zerstört. Der Politiker sei zum Zeitpunkt des Anschlags nicht zu Hause gewesen. - Seit Beginn einer Offensive der Armee gegen die pakistanischen Taliban verĂŒben Extremisten im ganzen Land AnschlĂ€ge. (DW)
Taliban ĂŒberfallen BĂŒro des Geheimdienstes
Dienstag, 08. Dezember. Bei einem Anschlag in der mittelpakistanischen Stadt Multan sind am Dienstag mindestens zwölf Menschen getötet und 30 verletzt worden. Der Anschlag, zu dem sich die Taliban bekannten, richtete sich laut Polizeiangaben gegen ein BĂŒro des Geheimdienstes, das ebenso wie mehrere weitere GebĂ€ude stark beschĂ€digt wurde. Das mit den USA verbĂŒndete Pakistan war im Grenzgebiet zu Afghanistan verstĂ€rkt gegen die aufstĂ€ndischen Taliban vorgegangen. In Multan griffen Polizeiangaben zufolge zwei bis vier Bewaffnete das BĂŒro des Geheimdienstes ISI an. Die MĂ€nner hĂ€tten mit einer Panzerfaust auf eine Kontrollstelle gefeuert, Handgranaten geworfen und eine Autobombe gezĂŒndet. Dabei wurden die Fassaden mehrerer HĂ€user zerstört. Die Sicher-heitsbehörden seien aber in Alarmbereitschaft gewesen und hĂ€tten verhindert, dass die Angreifer ihr Ziel erreichen konnten, sagte der Behördenchef von Multan, Ali Gardezi. (WO)
40 Tote bei Anschlag auf Moschee in Pakistan
Freitag, 04. Dezember. Beim Angriff eines Selbstmordkommandos auf eine Moschee in Pakistans Garnisonsstadt Rawalpindi sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Zwei der schwer bewaffneten Angreifer sprengten sich nach Armeeangaben wĂ€hrend des Freitagsgebets selbst in die Luft. Rawalpindi, der Sitz des Hauptquartiers der pakistanischen StreitkrĂ€fte, war in den vergangenen Wochen mehrfach Schauplatz blutiger AnschlĂ€ge. Nach Armee-angaben wurden bei dem Anschlag mindestens 40 Menschen getötet, darunter auch vier der Angreifer. 45 weitere Menschen wurden verletzt. Die bis zu fĂŒnf AttentĂ€ter waren wĂ€hrend des Gebets in die Moschee gestĂŒrmt, hatten um sich geschossen und SprengsĂ€tze gezĂŒndet, wie Armeesprecher Athar Abbas sagte. Zu dem Anschlag bekannte sich zunĂ€chst niemand. Der Armeesprecher vermutete militante Islamisten oder die mit dem Terrornetzwerk Al Qaida verbĂŒndeten Taliban hinter der Tat. (AFP)
TĂŒrkische Offiziere planten AnschlĂ€ge auf Christen
Donnerstag, 19. November. Eine Verschwörer-zelle innerhalb der tĂŒrkischen Armee hat einem Pressebericht zufolge AnschlĂ€ge auf Mitglieder der nicht-muslimischen Minderheiten in der TĂŒrkei geplant. Gewalttaten gegen Christen und Juden sollten anschlieĂend AnhĂ€ngern der islamisch geprĂ€gten Regierungspartei AKP von Minister-prĂ€sident Recep Tayyip Erdogan in die Schuhe geschoben werden. Das berichtet die unabhĂ€ngige Tageszeitung "Taraf". Das Blatt beruft sich auf von den Ermittlungsbehörden beschlagnahmte PlĂ€ne der 41 mutmaĂlichen Verschwörer. Einige VerdĂ€chtige sitzen in Untersuchungshaft. Laut "Taraf" kamen die Unterlagen bereits im FrĂŒhjahr bei der Entdeckung illegaler Waffenlager in Istanbul ans Licht. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung und anonymen Briefen von Informanten innerhalb der Armee stellten StaatsanwĂ€lte damals unter anderem Schusswaffen, Plastiksprengstoff und PanzerfĂ€uste sicher. Zugleich wurden einige Armeeangehörige festgenommen. Der Zeitung zufolge planten die Verschwörer unter dem Codenamen "KĂ€fig" unter anderem Attentate sowie BombenanschlĂ€ge auf Einrichtungen wie die armenische Wochenzeitung "Agos" und auf Ziele auf den sogenannten Prinzeninseln bei Istanbul, wo viele Christen und Juden leben. (RPO)
Neuer Anschlag mit sieben Toten in Peshawar
Samstag, 14. November. Bei einem erneuten Selbstmordanschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Der AttentĂ€ter habe sich in einem Auto nahe eines Kontrollpunktes in die Luft gesprengt, teilten die Behörden mit. Unter den Toten seien zwei Polizisten. Mehr als 20 Menschen hĂ€tten teils schwere Verletzungen erlitten. Zu der Tat bekannte sich zunĂ€chst niemand. Allerdings hatten die Taliban am Vortag die Verantwortung fĂŒr ein Ă€hnliches Attentat in Peshawar ĂŒbernommen und mit weiteren AnschlĂ€gen gedroht. Bei einem Anschlag am Freitag hatte sich ein AttentĂ€ter vor einem BĂŒro des pakistanischen Geheimdienstes ISI in die Luft gesprengt. Die Zahl der dabei Getöteten stieg in der Nacht auf Samstag auf 17 Menschen. (Reu)
Drei Tote bei Anschlag in Peshawar
Montag, 9. November. Bei einem Anschlag auf die pakistanische Polizei sind mindestens drei Menschen getötet und fĂŒnf weitere verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sprengte sich ein SelbstmordattentĂ€ter an einem Kontroll-posten am Stadtrand von Peshawar im Nordwesten des Landes in die Luft. Unter den Todesopfern waren demnach auch zwei Zivilisten. Bereits am Sonntag hatte ein SelbstmordattentĂ€ter der radikalislamischen Taliban-Organisation Tehreek-e-Taliban Pakis-tan (TTP) vor dem Haus eines Bezirks-bĂŒrgermeisters einen Sprengsatz gezĂŒndet. Dabei kamen nach jĂŒngsten Angaben 14 Menschen ums Leben. Bei einer Serie von AnschlĂ€gen starben in Pakistan in den vergangenen zwei Jahren fast 2400 Menschen. Die meisten Attentate werden der TTP zugeschrieben.(AFP)
Fort Hood AmoklÀufer ist Held der Islamisten
Samstag, 07. November. Nach dem Amoklauf eines moslemischem MilitĂ€rpsychiaters mit 13 Toten auf dem texanischen Armee-StĂŒtzpunkt Fort Hood wird der TĂ€ter in islamischen Internet Foren als Held gefeiert. Dort wurde derweil ein Video veröffentlicht, in dem der Amoklauf des 39-jĂ€hrigen Nidal Malik Hasan als Heldentat gepriesen wird. Das berichtete das auf die Ăberwachung islamistischer Internetseiten spe-zialisierte US-Unternehmen SITE. Hasan habe auf dem MilitĂ€rstĂŒtzpunkt "den Dschihad (heiligen Krieg) gefĂŒhrt" und "in den Reihen des Feindes fĂŒr Schrecken und Chaos gesorgt", heiĂt es demnach in einem das Video be-gleitenden Kommentar. Auf dem mehrere Minuten langen Video sind den Angaben zufolge ein Foto Hasans sowie von Fort Hood ausge-strahlte Fernsehbilder zu sehen. Der "Gemein-schaft der GlĂ€ubigen" werde in dem Video fĂŒr die "Dschihad-Operation" gratuliert. Hasan hatte bei seinem Amoklauf am Donnerstag 13 Menschen getötet und etwa 30 verletzt. Ein religiöses Motiv war nicht auszuschlieĂen. Der Kommandeur von Ford Hood, General Robert Cone, sagte, Zeugen zufolge habe Hasan bei der Bluttat "Allahu akbar" (arabisch fĂŒr: "Gott ist gröĂer") gerufen. (RPO)
UN-Mitarbeiter von Islamisten getötet
Mittwoch, 28. Oktober. Ein Selbstmord-kommando der Taliban hat beim Angriff auf ein internationales GĂ€stehaus in Kabul sechs auslĂ€ndische Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet. Neun weitere UN-BeschĂ€ftigte wurden bei der Attacke am Mittwoch verletzt, darunter nach Angaben des AuswĂ€rtigen Amtes ein Deutscher. Die Islamisten hatten sich am Morgen in dem GebĂ€ude verschanzt und lieferten sich ĂŒber mehrere Stunden SchieĂereien mit den SicherheitskrĂ€ften. Zudem wurden Raketen auf das Luxushotel Serena nahe dem PrĂ€sidenten-palast gefeuert, Menschen kamen jedoch nicht zu Schaden. Mit den beiden Angriffen im Zentrum der afghanischen Hauptstadt demonstrierten die Islamisten kurz vor der Stichwahl um das PrĂ€sidentenamt am 07. November ihre StĂ€rke. Im GĂ€stehaus kam es zu heftigen Schusswechseln und mehreren Explo-sionen, ĂŒber den DĂ€chern Kabuls stieg schwarzer Rauch auf. FĂŒnf oder sechs Angreifer seien in Polizeiuniformen in das GebĂ€ude eingedrungen, sagte ein Polizist. Drei mutmaĂliche SelbstmordattentĂ€ter sprengten sich wĂ€hrend des Gefechts offenbar selbst in die Luft. Ihre zerfetzten Leichen lagen in dem Anwesen. Die Vereinten Nationen helfen bei der Organisation der Stichwahl, die die radikal-islamischen Taliban verhindern wollen. Genau deshalb hĂ€tten sie das GĂ€stehaus als Ziel gewĂ€hlt, erklĂ€rten die Taliban. (Reu)
Ăber 40 Menschen sterben bei AnschlĂ€gen in Pakistan
Freitag, 23. Oktober. Am Freitag haben Extremisten wieder zahlreiche AnschlĂ€ge in ganz Pakistan verĂŒbt. Bei Attacken auf eine Luftwaffenbasis, ein Bergwerk und einen Parkplatz vor einem Restaurant in der Provinzhauptstadt Peschawar starben nach pakistanischen Medienberichten mindestens 40 Menschen, Dutzende wurden verletzt. Zu einem Selbstmordanschlag kam es vor der Luftwaffenbasis in Kamra im Norden Pakistans. Westliche Verteidigungsexperten nehmen an, dass auf der Basis Flugzeuge stationiert sind, die Atomsprengköpfe abwerfen können. Die pakistanische FĂŒhrung versichert immer wieder, das Nuklearwaffen-Arsenal des Landes sei sicher. Vor der Luftwaffenbasis riss ein SelbstmordattentĂ€ter nach Angaben der Polizei mindestens sieben Menschen mit in den Tod. Die Polizei teilte mit, bei den Opfern des Anschlags etwa 65 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Islamabad handle es sich um zwei Angehörige der Luftwaffe und fĂŒnf Zivilisten. Bei der Explosion in Nordwest-Pakistan wurden 18 Angehörige einer Hochzeitsgesellschaft getötet, darunter vier Kinder und zwölf Frauen. Sechs weitere Zivilisten seien bei der Detonation im Stammesgebiet Mohmand nahe der afghanischen Grenze verletzt worden. (SZ)
Zwei Tote bei Anschlag auf MilitÀrfahrzeug in Islamabad
Donnerstag, 22. Oktober. Bei einem Anschlag auf ein MilitÀrfahrzeug in Pakistans Hauptstadt Islamabad sind zwei Soldaten getötet worden. Ein weiterer Soldat sei bei dem Angriff verletzt worden, sagte ein Krankenhaussprecher. Bewaffnete MÀnner hatten nach Behörden-angaben von einem Motorrad aus auf einen GelÀndewagen der Armee geschossen. In Fernsehberichten war zu sehen, dass das Armeefahrzeug von Kugeln durchsiebt wurde und die Windschutzscheibe zersplitterte. Soldaten und Polizisten riegelten den Anschlagsort in einem noblen Viertel von Islamabad ab. (AFP)
AnschlÀge in Afghanistan
Samstag, 17. Oktober. Bei AnschlĂ€gen im SĂŒden und Osten Afghanistans sind drei US-Soldaten getötet worden.Die US-Armee teilte mit, zu den beiden SprengstoffanschlĂ€gen sei es am Vortag gekommen. Afghanische und auslĂ€ndische Truppen töteten unter-dessen nach offiziellen Angaben mindestens 25 Taliban-KĂ€mpfer. Ein Sprecher des Gouverneurs der sĂŒdostafghanischen Provinz Paktika sagte, im Distrikt Urgon seien 20 AufstĂ€ndische getötet worden, darunter ein örtlicher Taliban-AnfĂŒhrer. Die Truppen seien aus der Luft unterstĂŒtzt worden. Das Verteidigungs-ministerium teilte mit, in der sĂŒdafghanischen Provinz Helmand seien fĂŒnf AufstĂ€ndische getötet und zwei weitere gefangen genommen worden. (dpa)
40 Tote bei Anschlagsserie in Pakistan
Donnerstag, 15. Oktober. Bewaffnete Islamisten nahmen am 15. Oktober ein BĂŒro des Kriminalamts in Lahore nahe der indischen Grenze ins Visier und töteten sieben Menschen. Auch einer der Terroristen kam dabei ums Leben Bei ĂberfĂ€llen auf zwei Polizei-Trainingszentren in der Stadt starben weitere zwölf Polizisten, ein Zivilist und mindestens neun AufstĂ€ndische. Kurz zuvor hatte sich ein SelbstmordattentĂ€ter vor einer Polizeiwache in Kohat im Nordwesten des Landes in die Luft gesprengt und zehn andere Menschen mit in den Tod gerissen. In Peshawar wurde bei der Explosion einer Autobombe ein Kind getötet, wie die Polizei mitteilte. Die AnschlĂ€ge fallen in die angespannte Situation vor einer angekĂŒndigten GroĂ-offensive gegen die Taliban in deren Hochburg SĂŒd-Waziristan nahe der Grenze zu Afghanistan. Insgesamt starben bei den AnschlĂ€gen mindestens 39 Menschen. (Reu)
Libyer verliert Hand bei Anschlag auf MailÀnder Kaserne
Mittwoch, 14. Oktober. Mit einer zwei Kilogramm schweren, selbstgebastelten Bombe, hatte sich ein 35jĂ€hriger Libyer am frĂŒhen Morgen zu einer MailĂ€nder Kaserne begeben. Ins innere des GebĂ€udes gelangte der Mann zwar nicht, da er am Eingang von den Wachposten gestoppt wurde. Daraufhin zĂŒndete er seinen Sprengstoff, von dem aber nur die HĂ€lfte ex-plodierte. Dabei wurde der AttentĂ€ter selbst am schwersten verletzt indem er eine Hand und die Sehkraft auf einem Auge einbĂŒĂte. AuĂerdem erlitt er starke Verbrennungen im Gesicht. Zwei italienische Soldaten sind leicht verletzt worden. Mit dem Anschlag habe der Libyer gegen die italienische Beteiligung an der internationalen ISAF-Mission in Afghanistan pro-testieren wollen. (dpa)
19 Tote bei AnschlÀgen im Irak
Montag, 12. Oktober. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, sind bei einer Reihe von AnschlĂ€gen in der westirakischen Stadt Ramadi 19 Menschen getötet und mehr als 80 weitere verletzt worden. Wenige Meter von einem Regierungs-gebĂ€ude entfernt explodierte ein in einem Auto versteckter Sprengsatz. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, detonierte eine weitere Autobombe. Kurz darauf jagte sich ein SelbstmordattentĂ€ter vor dem Zentralkrankenhaus in die Luft, wohin RettungskrĂ€fte die Opfer der ersten AnschlĂ€ge gebracht hatten. Neun der Toten sowie die groĂe Mehrheit der Verletzten seien Polizisten. (AFP)
32 Tote bei Anschlag in Pakistan
Montag, 12. Oktober. In Pakistan ist das MilitĂ€r wieder ins Visier von Islamisten geraten. Im Bezirk Shangla nahe des Swat-Tals sprengte sich ein SelbstmordattentĂ€ter in die Luft und traf dabei eines von drei MilitĂ€rfahrzeugen, als diese gerade einen belebten Markt ĂŒberquerten. Nach offiziellen Angaben wurden neben vier Soldaten 28 Zivilisten getötet und 48 weitere verletzt. AuĂerdem wurden fĂŒnf Soldaten verletzt. (Reu)
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Anschlag auf Irans PrÀsident
Mittwoch, 04. August. Irans PrĂ€sident Mahmud Ahmadinedschad hat nach mehreren Medienberichten einen Anschlag auf seinen Konvoi ĂŒberlebt. Ein Vertreter des PrĂ€sidialamtes sagte, dass eine Bombe gezĂŒndet worden sei. Zu dem Zeitpunkt habe sich der Konvoi Ahmadinedschads auf dem Weg vom Flughafen der Stadt Hamedan zu einem Sportstadion befunden. Dem PrĂ€sidenten sei nichts passiert. Der von der Regierung betriebene englischsprachige Fernsehsender Press TV dementierte hingegen, dass es einen Anschlag gegeben habe. Der Fernsehsender Al Arabija hatte zunĂ€chst berichtet, der Angreifer habe einen Sprengsatz auf den Fahrzeugkonvoi Ahmadinedschads geworfen. Er habe einen Wagen mit Journalisten und Mitarbeitern des PrĂ€sidenten getroffen. Mehrere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden. Das iranische Fernsehen zeigte Ahmadinedschad bei einer Rede im Stadion von Hamedan. Auf den Bildern schien er unversehrt. (DW)
Raketen auf israelisches Touristenzentrum
Montag, 02. August. MutmaĂliche Extremisten haben das israelische Touristenzentrum Eilat am Roten Meer und das benachbarte jordanische Akaba mit insgesamt fĂŒnf Raketen beschossen. In Akaba wurde ein Mann getötet, als eine der Raketen vor einem Hotel einschlug. Mindestens vier Menschen erlitten Verletzungen. In Eilat kamen Menschen nicht zu Schaden. Die jordanische Regierung sprach von einem auslĂ€ndischen Terrorakt gegen Unschuldige. Akaba war bereits am 22. April von Raketen getroffen worden. (DW)
Tote bei Terroranschlag auf russisches Kraftwerk
Mittwoch, 21. Juli. In der russischen Kaukasus-Republik Kabardino-Balkarien ist ein Terroranschlag auf ein Wasserkraftwerk verĂŒbt worden. Nach Behördenangaben töteten mutmaĂliche islamistische UntergrundkĂ€mpfer zwei WachmĂ€nner, um auf das BetriebsgelĂ€nde zu gelangen. AnschlieĂend zĂŒndeten die TĂ€ter dort mehrere SprengsĂ€tze und flĂŒchteten. Mindestens zwei weitere Mitarbeiter des Kraftwerks wurden bei dem Angriff verletzt. - In der Region kĂ€mpfen Islamisten um ein unabhĂ€ngiges Kaukasus-Emirat. Sie hatten in der Vergangenheit immer wieder mit AnschlĂ€gen auf zivile Objekte gedroht, um ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen. (DW)
60 Tote bei SelbstmordanschlĂ€gen auf FuĂball-WM Finale
Montag 12. Juli. Bei BombenanschlĂ€gen auf zwei öffentliche Live-Ăbertragungen des Endspiels der FuĂball-Weltmeisterschaft sind am Sonntagabend in der ugandischen Hauptstadt Kampala mindestens 64 Menschen getötet worden. Unter den 71 Verletzten ist auch ein Deutscher. Die Sicherheitsbehörden gehen von koordinierten SelbstmordanschlĂ€gen somalischer Islamisten mit Verbindungen zum Netzwerk Al-Qaida aus. "Wir verdĂ€chtigen Al-Shabaab, weil sie uns damit schon seit langem gedroht haben", sagte ein Armeesprecher. Der Anschlag sei von der Art des Terrorismus, vor der er gewarnt habe, sagte PrĂ€sident Yoweri Museveni am Montag beim Besuch eines der zerstörten Lokale. "Wenn ihr kĂ€mpfen wollt, nehmt euch Soldaten vor, aber werft keine Bomben auf Menschen, die nur FuĂball sehen wollen", sagte Museveni an die Adresse der AttentĂ€ter. Unter den TrĂŒmmern eines der beiden Lokale wurde der abgetrennte Kopf eines somalischen StaatsbĂŒrgers gefunden, möglicherweise einer der SelbstmordattentĂ€ter. Unter den Toten ist auch ein US-BĂŒrger. PrĂ€sident Barack Obama verurteilte die Tat und bot der Regierung in Kampala Hilfe bei der Jagd nach den AttentĂ€tern an. Auch ein Ă€thiopischer Regierungssprecher machte die Al-Shabaab fĂŒr den Anschlag verantwortlich, dessen eines Ziel ein Ă€thiopisches Restaurant war. Zudem stammen offiziellen Angaben zufolge zehn der Toten aus Ăthiopien oder Eritrea. Eine Selbstbezichtigung lag zunĂ€chst nicht vor, obwohl ein Kommandeur der Shabaab in Mogadischu den Anschlag billigte. Die islamistische Bewegung kĂ€mpft gegen die vom Westen unterstĂŒtze somalische Regierung. PrĂ€sident Scheich Sharif Ahmed hatte sich am Samstag in einem Reuters-Interview besorgt ĂŒber wachsende Zahl auslĂ€ndischer Extremisten geĂ€uĂert, die sich der Al-Shabaab angeschlossen hĂ€tten. (SpOn)
Acht Tote an in der Grenzregion Kaschmir
Dienstag, 29. Juni. In der Grenzregion Kaschmir zwischen Indien und Pakistan sind bei Feuergefechten acht Menschen ums Leben gekommen. Bei den Ofern handelt es sich um fĂŒnft mutmaĂliche moslemische Extremisten und drei indische Soldaten. Der Kaschmir-Konflikt besteht mittlerweile seit 20 Jahren. Moslemische Extremisten kĂ€mpfen mit Selbstmord- und TerroranschlĂ€gen um die UnabhĂ€ngigkeit Kaschmirs oder den Anschluss der Region an Pakistan. Wie die indische Armee mitteilte, sind nun fĂŒnf mutmaĂliche moslemische Extremisten und drei indische Soldaten bei Feuergefechten an der Grenze getötet worden. Laut Armeeangaben haben die Rebellen versucht, die Grenze von Pakistan nach Indien zu ĂŒberqueren. (kat / dpa)
Drei Tote bei Bombenanschlag in Istanbul
Dienstag, 22. Juni. Bei einem Bombenanschlag auf die tĂŒrkische Armee sind in Istanbul drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Wie mehrere tĂŒrkische Fernsehsender berichten, explodierte im Vorort Halkali im europĂ€ischen Teil der Metropole am Morgen ein offenbar ferngesteuerter Sprengsatz, als ein Bus der tĂŒrkischen Armee vorbeifuhr. In dem Fahrzeug hĂ€tten Soldaten mit ihren Familienmitgliedern gesessen, darunter auch zahlreiche Kinder. Bei den Todesopfern des Anschlags handelt es sich den Berichten zufolge um zwei Armee-Angehörige und ein Kind. Zu der Tat bekannte sich zunĂ€chst niemand. Erste Ermittlungen deuteten jedoch auf die kurdische Untergrundorganisation PKK hin, die bei AnschlĂ€gen oftmals auf ferngesteuerte Bomben zurĂŒckgreift. Die PKK hatte am Wochenende mit Angriffen auf "jede Stadt der TĂŒrkei" gedroht, wenn die tĂŒrkische Armee weiter gegen sie vorgehe. Die von der TĂŒrkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hatte in den vergangenen Wochen ihre Angriffe wieder erheblich verschĂ€rft. Seit Ausbruch des bewaffneten Konfliktes zwischen den Rebellen und der tĂŒrkischen Armee 1984 sind rund 45.000 Menschen ums Leben gekommen. (AFP)
Anschlag auf Bundeswehrsoldaten
Sonntag, 13. Juni. Bei einem Sprengstoffanschlag nahe der nordafghanischen Stadt Kundus sind am Sonntag zwei Bundes-wehrsoldaten verletzt worden, einer davon schwer. Laut dem Einsatz-fĂŒhrungskommando der Bundeswehr in Potsdam ereignete sich der Anschlag auf die Patrouille gegen sieben Uhr MESZ rund elf Kilometer westlich von Kundus. Das gepanzerte Fahrzeug der Bundes-wehr sei von einem am StraĂenrand versteckten Sprengsatz getroffen und beschĂ€digt worden, sagte Distrikt-Gouverneur Abdul Wahid Omarchel. Ein Sprecher der radikal-islamischen Taliban bekannte sich telefonisch zu der Tat. Von der Bundeswehr in Potsdam hieĂ es, der schwer verletzte Soldat werde im Rettungszentrum in Kundus medizinisch versorgt. In der Region Kundus sowie in der Nach-barprovinz Baghlan gibt es immer wieder Angriffe auf die Bundeswehr. Erst im April waren dort bei mehreren AnschlĂ€gen sieben deutsche Soldaten ums Leben gekommen. (HA)
Mindestens 30 Tote bei Anschlag im Irak
Montag, 21. Mai. Bei der Explosion einer Autobombe in der nordirakischen Provinz Diyala sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Der Sprengsatz explodierte auf einem belebten MarktgelĂ€nde unweit einer Polizeistation in der Stadt Chalis, rund 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad. Mindestens 80 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte ein örtlicher Polizeisprecher. Zuvor hatten mehrere bewaffnete MĂ€nner in MilitĂ€runiformen drei Angehörige einer irakischen Familie in ihrem Haus erschossen. Ein viertes Familienmitglied sei nach der Attacke in der Ortschaft Al- Makdadija nordöstlich von Bagdad verwundet zurĂŒckgeblieben, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al Irak. Auf einem Parkplatz neben einer schiitischen Moschee an der LandstraĂe zwischen al Musajib und Iskanderija im SĂŒden von Bagdad detonierte eine Autobombe. Laut einem Bericht der Agentur al Yaqen wurden ein Mensch getötet und sieben verletzt. In den Nordprovinzen Ninive und Salaheddin töteten Extremisten einen Soldaten und einen Zivilisten. (Tagesschau.de)
Versuchter Bombenanschlag am Times Square
Sonntag, 02. Mai. In einem am New Yorker Times Square abgestellten Auto sind nach Angaben der Polizei Bauteile fĂŒr eine Bombe gefunden worden. "In dem Wagen war Propangas, Benzin und eine Menge DrĂ€hte. Offenbar sollten Gas und FlĂŒssigkeit explodieren und die DrĂ€hte waren der ZĂŒnder, der nicht funktionierte", sagte ein Polizeisprecher am frĂŒhen Sonntagmorgen dem Sender "Fox News". "Das hĂ€tte eine Menge Menschen mindestens verletzten können", sagte der Polizist. "Wir haben es mit einem ernsten Fall und offenbar einer ausgeklĂŒgelten Bombe zu tun." Aufgrund des Bombenverdachts hatte die Polizei am Samstagabend den Times Square gerĂ€umt. Tausende Touristen und Besucher der umliegenden Theater mussten den fĂŒr seine Leuchtreklamen berĂŒhmten Platz mitten in Manhattan verlassen. Der Broadway wurde zwischen der 43. und 46. StraĂe gesperrt.(Tagesschau.de)
Mindestens 39 Tote bei AnschlÀgen in Bagdad
Dienstag, 06. April. Bei mehreren AnschlĂ€gen in Bagdad sind laut Polizeiangaben mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 130 Menschen wurden verletzt. Wie aus dem irakischen Innenministerium verlautete, wurden in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtvierteln sechs BombenanschlĂ€ge verĂŒbt. Insgesamt seien sieben GebĂ€ude eingestĂŒrzt. Ein Attentat hatte ein CafĂ© im belebten Stadtteil Allawi im Zentrum der Stadt zum Ziel. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, stĂŒrzten dabei zwei GebĂ€ude ein und begruben Bewohner und Kunden unter sich. Weitere betroffene Stadtviertel waren Tschurta Rabijah im Westen sowie Tschikuk und Schuala im Norden der Stadt. Auch im sĂŒdlichen Viertel El Amil detonierte ein Sprengsatz. (Tagesschau.de)
12 Tote bei Doppelanschlag im Nordkaukasus
Mittwoch, 31. MĂ€rz. Bei einem Anschlag in der russischen Nordkaukasus-Republik Dagestan sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Es seien zwei SprengsĂ€tze im Zentrum der Stadt Kisljar gezĂŒndet worden, teilten die Behörden mit. Der erste Sprengsatz ging vor einem GebĂ€ude des Innenministeriums hoch, nachdem SicherheitskrĂ€fte den Fahrer eines Autos angehalten hatten, um ihn zu kontrollieren, wie eine Ministeriumssprecherin sagte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fuhr gerade ein Polizeiauto aus dem GebĂ€ude. Zwanzig Minuten spĂ€ter sprengte sich ein als Polizist verkleideter SelbstmordattentĂ€ter an derselben Stelle in die Luft, als sich Ermittler am Anschlagsort versammelten. Laut Staatsanwaltschaft kamen insgesamt zwölf Menschen ums Leben, darunter neun Polizisten. Mehr als 20 weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten war den Angaben zufolge auch der örtliche Polizeichef. Die HintergrĂŒnde der AnschlĂ€ge sind noch unklar. In den mehrheitlich moslemischen Gebieten im nördlichen Kaukasus kam es in den vergangenen Monaten jedoch verstĂ€rkt zu AnschlĂ€gen mutmaĂlicher islamistischer Extremisten, die gegen die Moskautreuen Regionalregierungen aufbegehren. (Tagesschau.de)
Doppelanschlag in Pakistan
Freitag, 12. Februar. Bei zwei AnschlÀgen gegen Schiiten sind in der pakistanischen Stadt Karachi mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter viele Frauen und Kinder. Etwa 100 weitere wurden nach Behördenangaben verletzt. Der erste Sprengsatz traf einen Bus mit schiitischen GlÀubigen, die zu einer Prozession unterwegs waren. Wenige Stunden spÀter detonierte eine Bombe vor einem Krankenhaus, in dem viele Verletzte des ersten Anschlags behandelt wurden. (RP)
Mindestens 27 Tote bei AnschlÀgen in Pakistan
Freitag, 05. Februar. Bei einem Doppelanschlag in der pakistanischen Finanzmetropole Karachi sind am Freitag 27 Menschen getötet worden. Nach Angaben der RettungskrĂ€fte wurden zwölf Menschen getötet und mehr als 50 verletzt, als ein SelbstmordattentĂ€ter auf einem Motorrad in einen Bus mit schiitischen Reisenden raste. Bei einem zweiten Anschlag auf das Krankenhaus, in dem die Verletzten behandelt wurden, starben fĂŒnfzehn Menschen. (RPO)
Anschlag vor MĂ€dchenschule in Pakistan
Mittwoch, 03. Februar. Bei einem Anschlag auf einen MilitĂ€rkonvoi sind im Nordwesten Pakistans mindestens acht Menschen getötet worden, darunter drei US-Soldaten und drei SchĂŒlerinnen. Der Konvoi bracht Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten zur Wiedereröffnungfeier einer MĂ€dchenschule im Distrikt Lower Dir. Die Schule war von den Taliban zerstört worden; die radikalislamischen Rebellen bekannte sich auch zu dem Anschlag. Ein SelbstmorattentĂ€ter sprengte sich vor der Schule in die Luft, als der Konvoi eintraf. Das SchulgebĂ€ude stĂŒrzte ein, mindestens 76 Menschen wurden verletzt. (Euronews)
Ăber 40 Tote bei Anschlag auf schiitische Pilger im Irak
Montag, 01. Februar. Bei einem Selbstmordanschlag in Bagdad sind am Montag mindestens 41 schiitische Pilger ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden mit. Eine mit Sprengstoff beladene Frau habe sich inmitten von Pilgern in die Luft gesprengt. Der Anschlag habe sich bei einem Zelt ereignet, in dem Pilger verköstigt wurden. Tausende GlÀubige brachen zum Wochenbeginn von Bagdad ins 80 Kilometer entfernte Kerbela auf, wo das schiitische Fest Arbain stattfindet. Die Schiiten gedenken Hussein, des Enkels des Propheten Mohammed, der im 7. Jahrhundert in der Schlacht von Kerbela starb. (Reu)
AnschlÀge im Zentrum Bagdads
Montag, 25. Januar. Im Zentrum Bagdads sind am Montag drei Bomben explodiert und haben mindestens 24 Menschen getötet. 42 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am Montag detonierten die Bomben in der NĂ€he zweier Hotels. Eine vor dem Ishtar Sheraton, einem bekannten GebĂ€ude östlich des Flusses Tigris. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Bombenschutz-Mauern wie Domino-Steine umgefallen sind. Diese meterhohen Betonmauern schĂŒtzen zahlreiche Objekte in Bagdad. Das Sheraton ist lange Jahre nicht mehr als Hotel genutzt worden. Zahlreiche Unternehmen und Korrespondenten haben ihre BĂŒros dort eingerichtet. Seit dem vergangenen Jahr wird es aber auch von Anbietern von Abenteuerreisen gebucht. Die zweite Bombe explodierte nach Polizeiangaben vor dem Hotel Babylon. Es wird vor allem von irakischen Reisenden besucht und war einige Male Tagungsort von Regierungsbehörden. Der Ort der dritten Explosion war zunĂ€chst unklar. Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Bombe sei in der NĂ€he der Al-Nahrain-UniversitĂ€t hochgegangen. (Reu)
Terror-Warnung an indischen FlughÀfen
Freitag, 22. Januar. Die indischen FlughĂ€fen sind am Freitag nach einer Terrorwarnung in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Informationen des Geheimdienstes gibt es Hinweise, wonach militante Gruppen, die in Verbindung mit al Qaida und der pakistanischen Terror-Gruppe Lashkar-e-Taiba (LeT) stehen, eine Maschine der nationalen Fluggesellschaft Air India entfĂŒhren wollen. Kurz vor dem Tag der Republik am 26. Januar, an dem in Indien traditionell die Sorge vor AnschlĂ€gen groĂ ist, verstĂ€rkten die Fluglinien daraufhin ihre Sicher-heitsvorkehrungen, Passagiere wurden intensiver untersucht. (Reu)
Acht Tote bei Anschlag im Irak
Mittwoch, 13. Januar. Ein SelbstmordattentĂ€ter hat am Mittwoch vor einer Polizeiwache im Westirak sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Die Polizei berichtete, der AttentĂ€ter habe vor dem GebĂ€ude in der Ortschaft Saklawija eine Bombe gezĂŒndet, die in einem Lastwagen versteckt war. Unter den Toten waren fĂŒnf Polizisten. Sechs Menschen wurden durch die Explosion verletzt. Die irakische Zeitung «Al-Bajana Al-Jadida» berichtete am Mittwoch unter Berufung auf einen Offizier der Armee, die SicherheitskrĂ€fte hĂ€tten am Dienstag in Bagdad 25 VerdĂ€chtige festgenommen. Es habe Geheim-diensthinweise gegeben, wonach eine Gruppe von Terroristen geplant haben soll, eine BrĂŒcke in der Hauptstadt zu sprengen. Deshalb seien am Dienstag-vormittag alle HauptstraĂen und BrĂŒcken in Bagdad fĂŒr mehrere Stunden gesperrt worden. (dpa)
Explosion tötet acht Menschen
Freitag, 08. Januar. In der Stadt Karachi im SĂŒden Pakistans sind bei einer Explosion acht Menschen ums Leben gekommen. Angeblich soll es sich bei den Toten um militante Islamisten gehandelt haben, die in einem Wohnhaus Sprengstoff gelagert hatten, der explodiert sei. Bei den Opfern handele es sich vermutlich um militante Islamisten. In dem Haus seien radikale Schriften gefunden worden, sagte der Polizei-beamte Raja Omar Chatab. Zwei Personen seien festgenommen worden. Im Fernsehen war zu sehen, wie Polizisten Schusswaffen, Sprengstoffwesten und Handgranaten be-schlagnahmten. Innenminister Rehman Malik zufolge hielten sich in dem Haus möglicherweise Islamisten aus dem Swat-Tal auf, wo es vor mehreren Monaten eine GroĂoffensive gegen die Taliban gegeben hatte. Die Explosion ereignete sich im ĂŒberwiegend von ethnischen Paschtunen bewohnten Viertel Baldia, in dem nach Angaben von Polizeichef Wasim Ahmad schon lĂ€nger Taliban vermutet werden. (focus)
Sieben Christen nach Weihnachtsmesse erschossen
Donnerstag, 07. Januar. Mindestens sieben Menschen sind im Ă€gyptischen Ort Nag Hamad nach dem Verlassen einer koptischen Kirche getötet worden. Die zwei AttentĂ€ter sollen vor die Kirche gefahren sein und dann wahllos in die Menge der GlĂ€ubigen geschossen haben. In der Kirche der Jungfrau Maria fand vorher gerade die Mitternachtsmesse statt, da koptische Christen ihr Weihnachten am heutigen Donnerstag feiern. Laut einem Kranken-hausmitarbeiter sollen drei weitere Personen schwer verletzt sein. Seitdem sich in Ăgypten der islamische Konservatismus weiter auf dem Vormarsch befindet, sieht sich die Christliche Minderheit in dem Land vermehrt Dis-kriminierungen ausgesetzt. (SN)
Sieben Tote bei AnschlÀgen in Pakistan
Freitag, 18. Dezember. Bei einem Bomben-anschlag vor einer Polizeiwache im Nordwesten Pakistans sind am Freitag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie ein örtlicher Polizeisprecher mitteilte, wurden etwa 20 weitere Menschen verletzt. Unter den Opfern seien mehrere SicherheitskrĂ€fte, hieĂ es. Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, mindestens ein SelbstmordattentĂ€ter habe sich vor dem GebĂ€ude im Distrikt Dir in die Luft gesprengt. Weitere Einzelheiten waren zunĂ€chst nicht bekannt. Das pakistanische MilitĂ€r fĂŒhrt seit Monaten eine GroĂoffensive gegen radikal-islamische Ex-tremisten im Grenzgebiet zu Afghanistan. Im Gegenzug verĂŒben die AufstĂ€ndischen immer wieder AnschlĂ€ge. (dpa)
Anschlag in Kabul
Dienstag, 15. Dezember. Bei einem Selbstmord-anschlag im Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens acht Menschen getötet worden. Nach Angaben von Innenministeriumssprecher Samarai Baschari wurden dabei 40 weitere Menschen verletzt. Der AttentĂ€ter habe den in seinem Auto versteckten Sprengsatz vor dem Hotel Hital gezĂŒndet, sagte ein Beamter des staatlichen SicherheitsbĂŒros. Das kleine Hotel wird hĂ€ufig von AuslĂ€ndern besucht. Die Bombe ist nahe dem Amtssitz des frĂŒheren Vize-PrĂ€sidenten Ahmed Zia Massud explodiert, der jedoch unversehrt sein soll. Die Explosion riss einen groĂen Krater in die StraĂe und zerstörte zwei zweistöckige GebĂ€ude, wie auf Fernseh-bildern zu sehen war. Polizei und Anwohner trugen blutverschmierte Verletzte zu Rettungswagen des MilitĂ€rs. Die radikalislamischen Taliban wiesen jede Verantwortung fĂŒr die Bluttat zurĂŒck. (AFP)
Irakische Al-Qaida bekennt sich zu AnschlÀgen in Bagdad
Donnerstag, 10. Dezember. Zu der jĂŒngsten Anschlagsserie in Bagdad hat sich der irakische Arm des Terrornetzwerkes Al-Qaida bekannt. Die Organisation Islamischer Staat im Irak habe in einem islamistischen Internetforum ein Bekennerschreiben veröffentlicht, erklĂ€rte das auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierte US-Unter-nehmen SITE. MinisterprĂ€sident Nuri el Maliki entlieĂ den zustĂ€ndigen Sicherheitschef. Der irakische El-Kaida-Arm kĂŒndige darin an, seine Anschlagsserie fortzusetzen, bis das islamische Gesetz im Land gelte. "Die Liste der Ziele wird mit der Erlaubnis von Allah nicht enden, bis (...) die Scharia von Allah das Land und die GlĂ€ubigen beherrscht", zitierte SITE aus dem Schreiben. Bei der etwa zeitgleichen Explosion von fĂŒnf Auto-bomben in verschiedenen Stadtteilen Bagdads waren am Dienstag 127 Menschen getötet und 448 weitere verletzt worden. Es handelte sich um eine der schwersten Anschlagsserien seit Jahresbeginn. (AFP)
Tote bei Selbstmordanschlag in Peshawar
Montag, 07. Dezember. In der Stadt Peshawar riss ein SelbstmordattentĂ€ter am Montag vor einem Gericht mindestens zehn Menschen in den Tod. Nach Angaben von RettungskrĂ€ften wurden zudem mindestens 50 Menschen verletzt, die Polizei sprach dagegen von 13 Verletzten. Ein Mann mit einer Rikscha sei vor das Gericht gefahren, berichtete Minister Bashir Bilor. Als dieser versuchte, auf das GelĂ€nde zu gelangen, sei er von SicherheitskrĂ€ften daran gehindert worden. Daraufhin habe der Mann einen Sprengsatz gezĂŒndet, den er am Körper trug. Die Verletzen seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Bislang habe sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt. Die Behörden machen die radikal-islamische Taliban verantwortlich. (wil/-dpa/AFP/AP)
Selbstmordanschlag in Afghanistan mit 13 Toten
Freitag, 20. November. Ein SelbstmordattentĂ€ter hat am Freitag in der westafghanischen Stadt Farah mehr 13 Menschen mit in den Tod gerissen. Der Mann fuhr mit einem Motorrad auf einen belebten Platz und Polizisten forderten ihn noch kurz vor der Explosionen zum Anhalten auf, sagte der Polizeichef der Provinz Farah. Unter den 30 Verletzten waren viele Kinder, sagte ein Arzt des Krankenhauses in der Provinzhauptstadt. Gouverneur Rohul Amin sagte, der Anschlag sei 50 Meter vor seinem Amtssitz verĂŒbt worden. Askar erklĂ€rte, die AufstĂ€ndischen verĂŒbten derzeit wegen mehrerer EinsĂ€tze afghanischer und auslĂ€ndischer Truppen in der Region viele AnschlĂ€ge. Bei einem dieser EinsĂ€tze waren in der Provinz in dieser Woche fĂŒnf AufstĂ€ndische getötet worden, darunter ein regionaler Taliban-FĂŒhrer und ein Bombenbauer, fĂŒgte der Polizeichef hinzu. Der Anschlag wurde einen Tag verĂŒbt, nachdem PrĂ€sident Hamid Karsai bei seiner Vereidigung ankĂŒndigte, in fĂŒnf Jahren sollten afghanische SicherheitskrĂ€fte weitgehend den Schutz des Landes ĂŒbernommen haben. (gxs/AP)
Selbstmordanschlag in Peshawar
Montag, 16. November. Die Millionenstadt Peshawar im Nordwesten Pakistans ist erneut von einem schweren Anschlag erschĂŒttert worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden mindestens drei Menschen getötet, als ein SelbstmordattentĂ€ter sein mit einer Bombe prĂ€pariertes Auto nahe einer Polizeistation in einem AuĂenbezirk der Stadt in die Luft sprengte. Mindestens 30 Menschen seien verletzt worden. Den Angaben zufolge wurden durch die Wucht der Explosion zahlreiche GebĂ€ude beschĂ€digt, darunter eine Moschee. Es wird befĂŒrchtet, dass unter den TrĂŒmmern weitere Opfer liegen könnten. ZunĂ€chst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Behörden machten jedoch radikal-islamische AufstĂ€ndische verantwortlich. Seit dem Start einer MilitĂ€r-offensive gegen die Taliban im sĂŒdwestlich von Peshawar gelegenen Stammesgebiet SĂŒd-Waziristan Mitte Oktober verĂŒben Extremisten immer wieder AnschlĂ€ge gegen Einrichtungen der pakistanischen SicherheitskrĂ€fte sowie zivile Ziele im Nordwesten des Landes. Vor allem Peshawar, die Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz, wird immer wieder Ziel von BombenanschlĂ€gen und Angriffen. (dpa)
Erneuter Anschlag in Peshawar tötet 15 Menschen
Donnerstag, 12. November. Es ist der dritte Anschlag in drei Tagen. In der NĂ€he von Peschawar sind durch eine Autobombe mindestens 15 Menschen getötet und 25 verletzt worden. Bei einem Bombenanschlag in einem Vorort der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind am Dienstag mindestens 15 Menschen getötet worden. Mehr als 25 Menschen wurden nach Angaben von Krankenhaus-Mitarbeitern und eines Polizei-vertreters verletzt. Demnach explodierte die Autobombe in einer belebten GeschĂ€ftsstraĂe der Stadt Charsadda. Peshawar ist die Hauptstadt der Nordwestprovinz. Es handelt sich bereits um den dritten Anschlag in Peshawar und seiner Umgebung innerhalb von drei Tagen. Im den benachbarten sogenannten Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan fĂŒhrt die pakistanische Armee seit Oktober eine GroĂ-offensive gegen AufstĂ€ndische. (gxb/AFP)
Zwölf Tote bei Anschlag auf BĂŒrgermeister
Sonntag, 12. November. Ein Selbstmord-attentĂ€ter hat am Sonntag auf einem belebten Markt im Nordwesten Pakistans mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen. Der Anschlag richtete sich offenbar gegen den BĂŒrgermeister der Stadt Adazai, der sich im Kampf gegen die Taliban engagierte, wie die Polizei mitteilte. Rund 36 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. BĂŒrgermeister Abdul Malik hatte die Taliban frĂŒher unterstĂŒtzt, dann aber die Seiten gewechselt. Seitdem seien mehrere AnschlĂ€ge auf ihn verĂŒbt worden, erklĂ€rte der Polizeichef von Peshawar. Malik ĂŒberlebte den Anschlag zunĂ€chst knapp, erlag aber kurz darauf seinen schweren Verletzungen. Die radikal-islamischen Taliban und pakistanische Auf-stĂ€ndische haben in den vergangenen Wochen ihre AnschlĂ€ge im ganzen Land verstĂ€rkt, nachdem die Armee eine GroĂoffensive in der Rebellenhochburg SĂŒdwaziristan gestartet hatte. Mehr als 300 Menschen sind den AnschlĂ€gen zum Opfer gefallen. In der unwegsamen Bergregion an der Grenze zu Afghanistan werden nicht nur die AnfĂŒhrer der Taliban, sondern auch al-Qaida-Chef Osama bin Laden vermutet. (bim/AP/Reu)
Erneut Tote durch Anschlag in Pakistan
Montag, 02. November. Erneut haben schwere AnschlĂ€ge Pakistan erschĂŒttert. Bei einem Selbstmordanschlag in Rawalpindi wurden mindestens 33 Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt. Hinter der Tat werden die radikal-islamische Taliban vermutet. Der Atten-tĂ€ter sprengte sich vor einer Bank in die Luft. Dort standen zum Zeitpunkt des Anschlags Regierungsangestellte Schlange, um ihr Gehalt abzuholen. Zu einem weiteren Attentat kam es am Rande von Lahore. Dabei wurden mindest-ens sieben Menschen schwer verletzt. (dpa)
Viele Tote bei Anschlag in Peshawar
Mittwoch, 28. Oktober. Bei einem Anschlag in Pakistan sind mehr als 80 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Behörden wurden mindestens 200 Menschen schwer verletzt. Auf einem belebten Markt in Peshawar im Nordwesten Pakistans war eine Autobombe explodiert. Die Behörden gehen davon aus, dass sie noch weitere Opfer in den TrĂŒmmern finden. Der Anschlag ereignete sich kurz nach der Ankunft von US-AuĂenministerin Hillary Clinton in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Bei ihrem dreitĂ€gigen Besuch trifft sie sich mit der politischen und militĂ€rischen FĂŒhrung des Landes. Wichtigstes Thema ist der Kampf gegen die Taliban. Clinton plant auĂerdem GesprĂ€che mit StammesfĂŒhrern in den Unruhe-Provinzen im Nordwesten des Landes. Vor ihrer Ankunft in Pakistan hatte sie die Offensive der pakistan-ischen Armee gegen die Taliban im Grenzgebiet der Afghanistan gelobt. Die Armee des Landes versucht seit Wochen, mit mehreren Offensiven die Taliban zu vertreiben. Die Gotteskrieger reagierten mit blutigen AnschlĂ€gen. Bei den KĂ€mpfen hat es mehrere Hundert Tote und Verletzte auf beiden Seiten gegeben. (dpa)
SelbstmordanschlÀge in Bagdad
Sonntag, 25. Oktober. Zwei Selbstmord-attentĂ€ter haben in Iraks Hauptstadt Bagdad mindestens 155 Menschen mit in den Tod gerissen. Der erste AttentĂ€ter brachte seine Autobombe in der NĂ€he des Justizministeriums zur Explosion. Der zweite Terrorist sprengte sich mit seinem Auto neben dem GebĂ€ude des Provinzrates in die Luft. Den Angaben zufolge wurden fast 600 Menschen verletzt. Die SprengsĂ€tze detonierten nach Polizeiangaben binnen einer knappen Minute wĂ€hrend des morgendlichen Berufsverkehrs. Durch die Wucht der Explosionen, die die Innenstadt von Bagdad gegen 10.30 Uhr Ortszeit (8.30 Uhr MEZ) im Abstand von wenigen Minuten erschĂŒtterten, wurden umliegende GebĂ€uden stark beschĂ€digt, Fensterscheiben gingen zu Bruch, Autos wurden zerstört. Die Zahl der Opfer war jedoch so hoch, dass Zivilpersonen gebeten wurden, mit ihren Privatautos Verletzte in Kliniken zu bringen. Die beiden Attentate vom Sonntag waren die schwersten AnschlĂ€ge in Bagdad seit dem 19. August. Auch damals hatten AttentĂ€ter SprengsĂ€tze vor RegierungsgebĂ€uden gezĂŒndet. Ăber 100 Menschen starben. (AP)
US-Student soll AnschlÀge geplant haben
Donnerstag, 22. Oktober. Ein 27-JĂ€hriger aus dem US-Staat Massachusetts soll den Justizbehörden zufolge AnschlĂ€ge auf Einkaufszentren in den USA sowie auf US-Truppen im Irak geplant haben. Der Mann, der am Mittwoch angeklagt wurde, soll in Trainingslagern fĂŒr Terroristen ausgebildet worden sein. Die meisten PlĂ€ne seien aber vereitelt worden, weil der VerdĂ€chtige keine Waffen erwerben konnte. Von 2001 bis 2008 habe er gemeinsam mit zwei Gesinnungs-genossen daran gearbeitet "zu töten, zu entfĂŒhren, zu verstĂŒmmeln und zu verletzen", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Pharmaziestudent aus Massachusetts war den Angaben zufolge bereits ein erstes Mal im vergangenen Jahr unter dem Vorwurf festgenommen worden, ĂŒber einen al-Qaida-AnhĂ€nger falsche Aussagen gemacht zu haben. Die drei TerrorverdĂ€chtigen sollen Versucht haben, zu al Qaida und anderen terroristischen Vereinigungen in Pakistan, im Irak und im Jemen Kontakt aufzunehmen. Weil sie jedoch keinen Zugang zu auslĂ€ndischen Netzwerken gefunden hĂ€tten, hĂ€tten sie sich auf Ziele in den USA konzentriert. (AP)
Neue AnschlÀge auf Polizei in Pakistan
Samstag, 17. Oktober. Einen Tag nach den verheerenden AnschlĂ€gen haben AufstĂ€ndische in Pakistan mit Sprengstoff 13 Menschen getötet. Das teilten die Behörden mit. In Peshawar habe eine Frau in der NĂ€he des GebĂ€udes der Kriminalpolizei einen SprengstoffgĂŒrtel gezĂŒndet. Wenig spĂ€ter habe ein weiterer SelbstmordattentĂ€ter sein mit Sprengstoff beladenes Auto gegen das GebĂ€ude gelenkt. (RP)
Taliban bekennen sich zu Anschlag in Islamabad
Mittwoch, 14. Oktober. FĂŒr den Anschlag auf die Zentrale des WelternĂ€hrungsprogramms, bei dem fĂŒnf Menschen starben, bekannten sich jetzt die pakistanischen Taliban. Der Sprecher der Terror-Gruppe, Azam Tariq sagte, die Arbeit der UNO in Pakistan sei "nicht im Interesse der Muslime" und drohte mit weiteren AnschlĂ€gen. AuĂerdem warf er der UNO vor, Handlanger der USA zu sein und bezeichnete sie als UnglĂ€ubige. (AFP)
Taliban greifen Pakistanisches Armee-Hauptquartier an
Sonntag, 11. Oktober. Ein Spezialkommando der pakistanischen Armee hat 39 Geiseln aus den HĂ€nden der Taliban befreit, die sie am Sonntag nach einen Ăberfall auf das Armee- Hauptquartier in Rawalpindi in ihre Gewalt gebracht hatten. Bei der Befreiung seien drei Geiseln, zwei Soldaten und vier Islamisten getötet worden, sagte ein MilitĂ€rsprecher. Der AnfrĂŒher der Gruppe sei verletzt festgenommen worden. Neu be-waffnete Extremisten in Armeeuniformen waren bereits am Samstag in das Hauptquartier eingedrungen. Sie kamen in einem weiĂen Lieferwagen, der ein Kenn-zeichen der Armee gehabt haben soll. Sie erschossen zunĂ€chst sechs Soldaten und haben sich dann mit den 39 Geiseln verschanzt. Der Angriff in der Garnisonsstadt Rawalpindi, nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt, war der dritte schwere Anschlag innerhalb einer Woche. (Reu)
Dutzende Tote bei Anschlag in Pakistan
Freitag, 9. Oktober. 30 Menschen sind in der pakistanischen Stadt Peschawar durch einen Bomben-anschlag ums Leben gekommen, mehr als hundert wurden verletzt. Nach Polizeiangaben befand sich die Bombe in einem Kleinbus und explodierte nahe des belebten Khyber-Basar. Die Polizei prĂŒft derzeit noch, ob es sich um ein Selbstmordanschlag gehandelt hat. Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans sind eine Hochburg der radikalislamischen Taliban und des Terror-netzwerks al-Qaida. Peschawar, die Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz, wird immer wieder von AnschlĂ€gen erschĂŒttert. (ler/AP)
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