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Hauptstadt
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Fläche
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Bewässertes Land
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Einwohner
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Telefonanschlüsse
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Republiktag
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Mogadishu
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637.657 km²
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2.000 km²
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8,03 Mill.
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15.000
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FSR 1.07.1960, Somaliland 26.06.1960
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Wachstum/Bevölk.
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Geburtsrate /1000
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Sterberate/1000
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Geburten pro Frau
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Bezogen auf jeweils 1000 Einwohner
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3,43 %
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46,42
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17,64
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7,0
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Religionen
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Ethnische Gruppen
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Sunniten
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85% Somali, 15% Bantu, Araber, andere
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Elektrizität
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Erdgas
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Erdöl
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1. Zahl = Produktion 2. Zahl = Verbrauch
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245,1/227,9 Mill. kWh
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n.n.a.
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n.n.a.
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Natürliche Resourcen
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Landwirtschaftsprodukte
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Uran u. große, vielfach ungenutzte Mengen Eisenerz, Zinn, Gips, Bauxit, Kupfer, Salz, Biogas u. Ölreserven
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Vieh, Schafe, Ziegen, Bananen, Korn, Kokusnüsse, Reis, Zuckerrohr, Mango, Sesamsaat, Bohnen, Fisch
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BIP (Agrar, Industrie, Dienstl.)
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Reale Wachstumsrate
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Industrie-Wachstumsrat e
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Inflationsrate Verbraucherpreise
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Währung
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4,27 Bill. $
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3,5%
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n.n.a.
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Über 100%, Unternehmen drucken Geld oft selbst
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Somalische Schilling (SOS)
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Arbeitskräfte
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Arbeitslosigkeit
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Bevölkerung unterh. Armutsgrenze
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3,7 Mill.
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n.n.a.
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n.n.a.
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Exportvolumen
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Export-Gebrauchsgüter
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Export-Handelspartner
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126 Mill. $
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Viehbestand, Bananen, Felle, Fisch, Holzkohle, Schrott (Altmetall)
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VAE (45,65%), Jemen (24,3%), Oman (9,5%)
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Importvolumen
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Import-Gebrauchsgüter
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Import-Handelspartner
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343 Mill. $
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Produktionsmaschinen, Petroleumprodukte, Nahrung, Herstellungsmaterial
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Djibouti (29,8%), Kenia (13,6%), Brasilien (10,5%), Thailand (4,7%), England (4,4%), VAE (4,3%)
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ca. 2000 v. Chr.
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Viehzucht und Wanderackerbau von verschiedenen negroiden Bantu-Stämmen, Ägypten bezieht Myrrhe u. Weihrauch aus einem Land namens "Punt"
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ca. 100 v. Chr.
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Vielfältige Handelskontakte entlang der 3.300 km langen Küste
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8 .- 9. Jh.
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Aus dem Norden einwandernde Volksstämme ( Galla, Danakil, kuschit-isch sprechende Somali) drängen Bantu-Stämme weiter nach Süden; südarabische Seefahrer übernehmen den Handel im Roten Meer u. Indischen Ozean, Verbreitung d. Islam i d. Region
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13. Jh.
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Gründung des Ifat-Reiches durch Somalis und yemenitische Einwanderer
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Anf. 16. Jh.
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Portugiesen besiedeln einzelne Gebiete entlang der somalischen Küste
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Mitte 16. Jh.
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Viele Somalis sind zum Islam konvertiert. Der christliche äthiopische Kaiser Atse Lebna Dengel erbittet v. d. Portugiesen Unterstützung gegen das osmanische Heer; die Portugiesen siegen u. stoppen den Vormarsch der Türken 1543; Sultane von Maskat-Sansibar vertreiben Portugiesen
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ab 1860
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Bau d. Suezkanals, das "Horn von Afrika" wird zur strategischen Bedeu-tung für d. europ. Kolonialmächte: Großbritannien, Frankreich u. Italien versuchen die Sultane unter ihre Kontrolle zu bringen
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ab 1880
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Koloniale Aufteilung des Siedlungs- und Weidegebiets d. Soamlis in fünf administrative Einheiten: Gebiet d. heutigen Djibuti fällt an die Franzosen (1896 Kolonie "Französisch-Somaliküste"); Briten erhalten d. nördlichen Küstenbereich d. heutigen Somalia ("Britisch-Somaliland"); Italiener übernehmen südlichen Bereich um die Region d. heutigen Hauptstadt Mogadishu; Ogadengebiet wird Äthiopien zugewiesen, der nordöstl. Grenzdistrikt Kenias der brit. Herrschaft.
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1897
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Vertrag zwischen Großbritannien und dem äthiopischen Kaiser Menelik II. über die Grenze zu Britisch-Somalia
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ab 1899
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Mullah Mohammed Ibn Hassan widersetzt sich den Kolonialmächten, wird aber 1920 endgültig besiegt
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1905
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Italien erklärt sein Protektoratsgebiet zur italienischen Kolonie
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1936
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Italien vereint Italienisch-Somaliland m. d. eroberten Gebieten d. heutigen Staaten Eritrea und Äthiopien zur Kolonie "Italienisch-Ostafrika"
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1940
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Im 2. Weltkrieg erobert Italien Britisch-Somalia, muss es jedoch nach einem Jahr wieder abgeben; Briten besetzen das übrige Italienisch-Ostafrika: Äthipien einschließlich Ogaden u. Eritrea; Italienisch-Somalia bleibt bis 1950 unter britischer Militärverwaltung
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1947
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Italien gibt offiziell alle Ansprüche auf Italienisch-Somalia auf; Gründung d. Somali Youth Legue (SYL), Führungsmitglieder Daar u. Shermake
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1950
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Italienisch-Somalia wird Mandatsgebiet d. Vereinten Nationen; Italien wird für eine Übergangszeit von 10 Jahren m. d. Verwaltung d. Gebiets beauftragt; danach sollen Britisch-Somalia als auch Italienisch-Somalia ihre volle Souveränität erhalten
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1956
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Italienisch Somalia erhält eine halbautonome Regierung
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26.06.1960
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Unabhängigkeit von Britisch-Somalia
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1.07.1960
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Unabhängigkeit von Italienisch-Somalia; Britisch- u. Italienisch-Somalia vereinen sich zur Republik Somalia. Hauptstadt: Mogadishu; Staatspräsident: Aden Abdullah Osman Daar (SYL), Außenpolitik stärker a.d. Sowjetunion angelehnt; Premierminister a.e. Koalition div. Parteien: Abdi Rashid Ali Shermarke (SYL), Außenpolitik stärker an Blockfreiheit angelehnt. SYL dominiert
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1.-12.07.1960
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Haji Mohamed Ibrahim Egal (SNL - Nordsomalia, Somali National League), ehem. Premier Britisch-Somalias, wird Interimspremier Gesamtsomalias u. gründet in Nordsomalia d. pol. stärkere Somalia National Movement (SNM)
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25.05.1963
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Gründung der "Organization for African Unitiy (OAU) der 30 unabhängigen afrikanischen Staaten (ohne Südafrika) i.d. äthipischen Hauptstadt Addis Abeba, Ziele: Entkolonialisierung Afrikas u. Beseitigung d. Herrschaft weißer Minderheiten
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1964-67
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Im Streit um die Außenpolitik setzt Daar den Premier Shermarke ab, neuer Premier wird Abdurazaq Haji Hussein, dieser veranlasst kriegerische Auseinandersetzungen mit Äthiopien um die somalische Ogaden-Hochebene u. Streitigkeiten mit Kenia um das somalische Grenzgebiet
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1967
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Ex-Ministerpräsident Shermarke stürzt Präsident Daar mit Hilfe eines v. d. prowestlichen Fraktion in den sonst von sowjetischen Militärberatern ausgebildeten Streitkräften erzwungenem Coup im Parlament und wird selbst Präsident; Ibrahim Egal wird Premierminister, Mohamed Siad Barré Verteidigungsminister
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1.07.1967
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Der pro-westlich orientierte Abdi Rashid Ali Shermarke wird neuer Präsident Somalias. Er bemüht sich um eine friedliche Lösung d. Grenzkonflikte u. erreicht Waffenstillstandsverträge mit Äthiopien und Kenia.
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15.10.1969
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Parlamentswahlen, landesweite Unruhen; General Barré lässt Staatspräsident Shermarke durch das Militär umbringen; Revolutionsrat (Supreme Revolutionary Council) setzt demokratische Verfassung außer Kraft, ausländisches Eigentum wird verstaatlicht, Parteien verboten, außenpolitisch enge Anlehnung an d. Sowjetunion u. arabische Staaten
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1969 (Okt.)
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Ausruf d. sozialistisch geprägten "Somalischen Demokratischen Republik", Somalische Revolutionäre Sozialistische Partei wird oberste politische Autorität
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ab 1970
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Der sozialistische Staat vertieft unter Barré seine Beziehungen zu terroristischen Vereinigungen, unterstützt bestimmte radikale Gruppen innerhalb u. außerhalb d. PLO
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1974 (Mai)
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Vertrag zwischen Somalia u.d. UdSSR über militärische u. wirtschaftliche Zusammenarbeit, Armee bald größte und beste ganz Afrikas, Somalia wird Mitglied d. "Arabischen Liga" (gegr. 1945), Barré wird Vorsitzender der OAU u. wirbt auch über die somalischen Grenzen hinaus Anhänger
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seit 1975
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Sowjetischer Einfluss in Äthiopien nimmt mehr und mehr zu
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1976
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Barré nimmt einen pro-westlichen Kurswechsel in seiner Außenpolitik vor und drängt den starken sowjetischen Einfluss auf Somalia mehr und mehr zurück, Angriff auf Äthiopien, Besetzung d. Ogaden-Gebietes, in dem mittlerweile 6 Mill. Muslime beheimatet sind (95% d. Bevölkerung)
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1976 (Juni)
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General Barré erklärt die von ihm gegründete SRSP zur Staatspartei u. ernennt sich selbst zum Staatspräsidenten u. Regierungschef Somalias
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1976-78
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Ogaden-Krieg, nach der Niederlage gegen Äthiopien 1978 regt sich heftiger Widerstand gegen das Barré-Regime, der über Nord-Somalia 1988 das gesamte Land erfasst
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1977
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Verlust von Ogaden aufgrund schlechterer Unterstützung vonseiten d. USA als d. UdSSR gegenüber d. kommunistischem System in Addis Abeba
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18.10.1977
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Barré erlaubt der deutschen Spezialeinheit "GSG 9" die in Mogadishu gelandete entführte Lufthansa-Maschine "Landshut" zu stürmen
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1977 (Dez)
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Somalia bricht mit der Sowjetunion, da dies ebeginnt, Äthiopien militärisch zu unterstützen. Die rund 6.000 russischen "Militärberater" werden des Landes verwiesen und der UdSSR werden jegliche Stützpunktrechte in Somalia entzogen. Kurz darauf rücken somalische Truppen, zusammengesetzt aus Regierungseinheiten und der "Western Somali Liberation Front", in die Ogaden-Hochebene vor, unterliegen jedoch nach ersten Erfolgen bereits Anfang 1978 den aus Äthiopien, Sowjets und Kubanern bestehenden Streitkräften. Hunderttausende, bisher im Ogaden lebende Somali flüchten daraufhin nach Somalia, wodurch sich die ohnehin schlechte Wirtschaftslage des Landes noch verschärft. Soziale Unruhen und ein Aufbegehren gegen das offensichtlich unfähige Militärregime in Mogadishu sind die Folge. Ü
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1980 (Jan)
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Barré wird für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt, außenpolitisch stärkere Anbindung an USA
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1980 (Okt)
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Barré setzt die Verfassung nach einem missglückten Putschversuch außer Kraft, löst die Volksversammlung auf u. verhängt den Ausnahmezustand
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1981
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USA erhalten Stützpunkte in Nord-Somalia
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1982
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Erneut schwere Grenzkämpfe zwischen Äthiopien und Somalia
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1987
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Barré-Regime ruft aufgrund der schlechten Wirtschaftslage des Landes, bedingt durch Missweirtschaft, Korruption, langanhaltender Dürreperioden und ständigen Grenzstreitigkeiten, den sozialen Notstand aus
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1988
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Hari Ibrahim Egal u. Abd ar-Rahman Ahmad Ali Tur entfachen einen Aufstand, den weder der neue Verteidigungsminister, Barrés Schwiegersohn Mohamed Siad Hersi noch Barrés Innenminister Abdulkassim Salad Hassan unterdrücken können
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1988 (Apr.)
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Friedensvertrag zwischen Äthiopien und Somalia: Errichtung einer entmilitarisierten Zone; Beginn eines heftigen bewaffneten Kampfes der islamisch-orientierten "Nationalen Bewegung Somalias" (SNM), der "Patriotischen Bewegung Somalias" (SPM) u. d. "Somalischen Kongress (SC) gegen das Barré-Regime in Mogadishu
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1990 (Dez.)
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Weitere heftige Kämpfe in Mogadishu zwischen Armee und dem Oppositionsbündnis aus SNM, SPM u. USC
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26.01.1991
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Stürmung Mogadishus u. des Hauptquartiers Siad Barrés unter Mitwirkung von Aidids Klan u. d. USG gegen das Militärregime führt in zum Sturz Barrés, dieser flüchtet u. d. Rebellenführer u. Vorsitzender des United Somali Congress (USG) Ali Mahdi Mohammed wird vom Ältestenrat zum neuen Präsidenten ernannt; die geplante Einsetzung einer handlungsfähigen Regierung der Nationalen Einheit scheitert
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1991 (Mai)
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Nord-Somalia (früher "Britisch-Somalia") erklärt einseitig seine Souveränität, Abd ar-Rahman Ahmad Ali Tur, Führer der Rebellenbewegung SNM, erklärt sich zum Präsidenten des international nicht anerkannten Staates
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seit 1991 (Jun.)
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Land rutscht in völliges Chaos ab
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1991 (Herbst)
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Spaltung des USC, Widerstand gegen Mahdi seitens des USC-Milizführers Hussein Farah Aidid (früher Leiter des Geheimdienstes unter Barré), Hauptstadt und Land bricht auseinander, Beginn d. Bürgerkrieges
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1992
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Sicherheitsrat d. UNO verhängt ein Waffenembargo u. fordert Einstellung d. Kämpfe zwischen den Bürgerkriegsparteien
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1992 (Mitte)
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"Resolution 751" der UNO: Mandat für die Operation UNOSOM in Somalia; 50 pakistanische Militärberater werden nach Somalia entsandt; die Kämpfe halten an, die humanitäre Situation verschlechtert sich zunehmend, eine Hungersnot (1991/92) fordert 300.000 Todesopfer
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1992 (Dez.)
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VN berät sich zur Entsendung einer multinationalen Streitmacht "Unified Task Force" UNITAF, Bundeswehr beteiligt sich mit 1.700 Mann
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3.12.1992
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"Resolution 794" der UNO schafft die Voraussetzung für eine großangelegte militärische Intervention in Somalia, nachdem alle Vermittlungsversuche zwischen den Bürgerkriegsparteien fehlgeschlagen und weit über 1 Million Somalier vom Hungertod bedroht sind
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9.12.
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Landung von 30.000 UNO-Soldaten unter US-amerikanischen Kommando in Mogadishu, Auftrag: Überwachung der Hilfsmittellieferungen und deren Verteilung an die hungerleidende Bevölkerung (etwa 350.000 sind bisher an Unterernährung gestorben), Entwaffnung der zahlreichen verfeindeten Milizen, Befriedigung d. Landes und Mithilfe zum Aufbau pol. u. wirtschaftl. Institutionen
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26.12.
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Waffenstillstandsabkommen zwischen Ali Mahdi Mohammed u. Mohammed Farrah Aidid
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1992 (End.)
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23 pakistanische UN-Soldaten werden von Aidids Klan getötet
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1993
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Egal löst Ali Tur ab und wird Präsident von Nord-Somalia, das sich von Somalia abspaltet; USA setzt25.000 $ Kopfgeld auf die Ergreifung Aidids aus
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4.05.1993
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Neutralität der US-"Blauhelmsoldaten" kann nicht länger gewahrt werden, Operation "Restore Hope" gescheitert, Auftrag wird an die VN zurückgegeben, UNITAF wird durch ein erheblich erweitertes Mandat verstärkt und in UNOSOM II umbenannt
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5.06.
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Aidids Rebellen ermorden 23 UN-Soldaten aus Pakistan; in einer Vergeltungsaktion werden 20 somalische Demonstranten erschossen
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3.10.
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Eine Gruppe von US-Rangern u. Soldaten d. Sondereinheit "Delta Force" versucht in der Operation "Irene" Aidids führenden politischen Berater und einen seiner Minister in Mogadishu zu verhaften, 18 Amerikaner und etwa 1.000 Somalis sterben
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7.10.
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Präsident Bill Clinton kündigt den Abzug des US-amerikanischen Truppenkontingents bis Ende März 1994 aufgrund d. fehlgeschlagenen "Irene"-Operation an
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24.03.1994
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Ali Mahdi Mohammed u. Mohammed Farah Aidid unterzeichnen in Nairobi eine Willenserklärung zum Waffenstillstand und d. Waffenabgabe an die UN-Friedenstruppe
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1994 (Nov.)
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Schwere Gefechte im international nicht anerkannten Somaliland (Nord-Somalia) zwischen verfeindeten Milizen der SNM; Abd ar-Rahman Ahmad Ali (inzwischen pro-Aidid) vertritt die Position einer Wiedervereinigung mit Somalia, der neue Präsident Muhammad Ibrahim Egal ist gegen die Förderation
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4.11.1994
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UN-Sicherheitsrat beschließt Beendigung von UNOSOM II, da ihre Hilfe als unerwünscht betrachtet und von den Somalis als "Besatzer" gesehen wurden
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1995/
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USA beginnen mit dem Rückzug aus Somalia
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1995 (Feb.)
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VN beginnen mit dem Abzug restlicher Truppen, Aidid lässt sich zum Gegenpräsidenten ausrufen, wird jedoch international nicht anerkannt; Osman Hassan Ali Atto, sein wichtigster Geldgeber u. Verbündeteer wechselt zu Mahdi über
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1995 (Mär.)
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VN ziehen die UNOSOM II endgültig aus Somalia ab; schwere Gefechte zwischen rivalisierenden Klan-Milizen in Mogadishu: Habar-Gedir-Klan von Aidid (Zentralsomalia, südl. Gebiet in Mogadishu) gegen Rawaheyn-Klan (südl. Somalia), Hawija-Klan von Ali Mahdi Mohammed u. d. Geschäftsmann Ali Atto, der über einige Stadtbezirke im Süden der Stadt herrscht
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1996 (Apr.)
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Delegation d. EU f. humanitäre Angelegenheiten in Somalia, heftige Kämpfe zwischen verfeindeten Klans
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1.08.1996
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Aidid erliegt einer Schussverletzung
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2.08.1996
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General William Garrison, der für die fehlgeschlagene Operation in Mogadishu verantwortlich war, tritt von seinem Amt zurück
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4.08.1996
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Hussein Mohammed Farrah, Aidids Sohn (geb. 1962) wird vom Habr Gidr-Klan zu seinem Nachfolger ernannt
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15.10.1996
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Der selbsternannte Staatspräsident von Somalia, Hussein Mohammed Aidid und seine beiden stärksten Widersacher, Ali Mahdi Mohammed und Osman Ali Atto, unterzeichnen in Nairobi ein Friedensabkommen, das jedoch schon nach wenigen Wochen wieder "vergessen" ist. In der unter den Klan-Chefs aufgeteilten Hauptstadt sowie in den südlichen Landesteilen Somalias flackern die Kämpfe bald wieder auf. Von einer Regierung der nationalen Einheit kann keine Rede sein.
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1997
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Bildung eines (instabilen) Staatsrats zwischen Ato, Mahdi und Yussuf; Aidids Nachfolger und Verbündete bilden eine Art Gegenregierung
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22.12.1997
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Unterzeichnung eines neuen Friedensabkommens zwischen den Klan-Chefs nach langwierigen Verhandlungen; der Waffenstillstand wird erneut schnell gebrochen
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1998
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Abdullahi Yusuf Ahmed erklärt das "Puntland" für unabhängig
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15.04.1998
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Entführung von zehn Mitarbeitern des Roten Kreuzes in Mogadishu von Anhängern des Milizenführers Achmed Adley, Lösegeldforderungen
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31.12.1998
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Bilanz nach drei Jahren nach Abzug der UN-Friedenstruppe: Keine Zentralregierung, keine öffentliche Ordnung, kein Schulsystem, kein Gesundheitssystem, keine Infrastruktur, Wassermangel an vielen Stellen, Unterernährung
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1999
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Farrah wird aus dem Land ins äthiopische Exil gedrängt, Präsident in Djibuti bemüht Friedensgespräche
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2000
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Hassan wird Interimspräsident des somalischen Reststaates (bis 2004)
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2.05.2000
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Friedensgespräche in Djibuti zwischen den Klan-Milizen i.d. sogenannten "Arta-Konferenz"
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15.08.
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Friedenskonferenz in Djibuti legt Bildung einer Übergangsregierung für drei Jahre fest, eine Verfassung soll ausgearbeitet werden, Klanchefs ernennen 225 Parlamentarier, die einen Präsidenten wählen sollen
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27.08.
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Abdulkassim Salad Hassan (Hawiye-Klan) wird vom somalischen Übergangspalament zum Staatspräsidenten gewählt u. kündigt an, Islam, Marktwirtschaft u. Demokratie zu verbinden
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28.08.
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Nord-Somalia u. das Puntland (Unabhängigkeitserklärung 1991/1998) weigern sich, die Übergangsregierung mit Präsident Hassan anzuerkennen
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8.09.
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Einsetzung eines Sicherheitskomitees zur Entwaffnung der verschiedenen Milizenverbände u. Anwerbung von 4.000 Kämpfern für eine Polizeitruppe
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4.10.
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Präsident Abdulkassim Salad Hassan ernennt Ali Khalif Gallayd zum Ministerpräsidenten einer aus Mitgliedern aller größeren Klans bestehenden Regierung
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2001
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Somali Restauration and Reconciliation Council (SRRC) bekämpft die Übergangsregierung, das Verhältnis der Übergangsregierung zu Nord-Somalia und Puntland bleibt ungeklärt
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27.03.2001
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In Mogadishu überfallen somalische Milizen eine Klinik der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" (MSF), verschleppen 11 internationale Mitarbeiter
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13.05.
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Schwere Kämpfe im Hafen von Kismayo zwischen regierungstreuen Anhängern und Aidids Milizen
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11.07.
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UN-Sicherheitsrat fordert Klan- und Milizenführer zur Waffenniederlegung und Dialogführung mit Präsident Abdulkassim Salad Hassan u. d. Übergangsregierung von Ali Khalif Gallayd auf, um den Friedens- und Aufbauprozess des Landes voranzubringen
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8.08.
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Rückeroberung des Hafens von Kismayo: Regierungstruppen können sich gegen die Regimegegner durchsetzen
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30.09.
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Die in Somalia aktive Islamistengruppe Al-Itihad-al Islamia (seit Anfang d. 1990er Jahre) wird in der Liste der 27 der Unterstützung terroristischer Vereinigungen verdächtiger Gruppen, Firmen und Personen von G. W. Bush erfasst
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Nov./Dez.
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Angst vor einer militärischen Intervention d. USA wächst
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14.12.
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Friedensgespräche zwischen Klan-, Milizienführern und d. Übergangsregierung scheitern
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26.12.
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Friedensgespräche mit d. SRRC unzureichend beendet
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27.12.
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Schwere Kämpfe in Mogadishu zwischen zwei rivalisierenden Milizen
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2002-04
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Tur kämpfte bis zu seinem Tod (2004) für die Wiedervereinigung mit Somalia
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2002 (Jan.)
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Kenia wird vom ostafrikansichen Staatenbund IGAD beauftragt, eine nationale Versöhnungskonferenz unter Beteiligung der Anrainerstaaten Äthiopien und Djibouti zu organisieren
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3.05.2002
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Tod Egals, Dahir Reyale Kahin wird zum Nachfolger ernannt
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21.05.2002
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US-Außenministerium veröffentlich Bericht "Paten des Terrors", in dem neben 33 nichtstaatlichen Terrororganisationen sieben Staaten als aktive Unterstützer des Terrorismus angeprangert werden: Ian, Irak, Kuba, Libyen, Nordkorea, Syrien u. Sudan, als "Herbergsländer" gelten außerdem Syrien, Sudan, Lybien, Jemen u. Somalia
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2002 (Okt.)
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Erneute Aussöhnungskonferenz
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27.10.2002
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Waffenstillstandsvertrag durch die Vermittlung Kenias (Aussöhnungskonferenz), weitere Verhandlungen gestalten sich schwierig
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29.01.2004
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Einigung auf Bildung eines neuen Parlaments in Nairobi aus 275 Abgeordneten/Vertretern aller Klans u. Milizen, sowie d. Übergangsregierung
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14.10.2004
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Abdullahi Yussuf Ahmad, ehem. Separatistenführer f. d. Unabhängigkeit d. Puntland, wird Interimspräsident einer von Äthiopien, Kenia u. d. UN unterstützen provisorischen Regierung, deren Einfluss auf einen kleinen Teil d. Südens von Somalia beschränkt ist.
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Hauptstadt
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Fläche
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bewässertes Land
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Einwohner
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Telefonanschlüsse
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Tag d. Wiedervereinigung
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Berlin
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352.022 km²
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4.850 km²
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82,4 Mill.
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50,9 Mill.
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3.10.1990
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Wachstum/Bevölk.
|
Geburtsrate /1000
|
Sterberate/1000
|
Geburten pro Frau
|
Bezogen auf jeweils 1000 Einwohner
|
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0,04 % (2003)
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8,6
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10,34
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1,37
|
|
Religionen
|
Ethnische Gruppen
|
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34% Protestanten, 34% Katholiken, 3,7% Moslems, 28,3% andere
|
Deutsche (91,5%, deutscher Herkunft 83%), Türken (2,4%), andere: Serbo-Kroaten, Italiener, Russen, Griechen, Polen, Spanier (insges. 6,1%)
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|
Elektrizität
|
Erdgas
|
Erdöl
|

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544,8/506,8 Bill. kWh
|
22,16/94,34 Bill. m³
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85,86/2,813 Bill. bbl/Tag, Reserve: 327,3 Mill. bbl
|
|
(1. Zahl = Produktion 2. Zahl = Verbrauch)
|
|
Natürliche Resourcen
|
|
Eisenerz, Kohle, Bauholz, Uran, Kupfer, Biogas, Salz, Nickel, Ackerland
|
|
Landwirtschaftsprodukte
|
|
Kartoffeln, Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Früchte, Kohl, Vieh, Schweine, Geflügel
|
|
BIP (Agrar, Industrie, Dienstl.)
|
Reale Wachstumsrate
|
Industrie-Wachstumsrate
|
|
2,16 Trill. $
|
0,2%
|
-2,1%
|
|
Inflationsrate Verbraucherpreise
|
Währung
|
|
1,3%
|
EUR
|
|
Arbeitskräfte
|
Arbeitslosigkeit
|
Bevölkerung unterh. Armutsgrenze
|
|
41,9 Mill.
|
9,8% (2002)
|
5%
|
|
Exportvolumen
|
Export-Gebrauchsgüter
|
Export-Handelspartner
|
|
608 Bill. $
|
Maschinen, Autos, Chemie, Metall u. Fabriken, Nahrung, Textilien
|
Frankreich (10,7%), USA (10,3%), England (8,4%), Italien (7,3%), Niederlande (6,1%), Österreich (5,1%), Belgien (4,8%), Spanien (4,6%), Schweiz (4,2%)
|
|
Importvolumen
|
Import-Gebrauchsgüter
|
Import-Handelspartner
|
|
487,3 Bill. $
|
Maschinen, Fahrzeuge, Chemie, Nahrung, Textilien, Metall
|
Frankreich (9,5%), Niederlande (8,2%), USA (7,7%), England (6,5%), Italien (6,4%), Belgien (5,2%), Österreich (4%), China (4%)
|
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Copyright 2006 - 2009 Antiislamisten. Alle Angaben ohne Gewähr
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