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1984
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150 Jahre nach dem Aufruf des Imam Schamil planen die Islamisten die Machter-greifung Tschetscheniens und die Loslösung von Russland, um Tschetschenien einem großkaukasischen Kalifat zuzuführen
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1991 (Okt.)
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General Dschochar Dudajew wird Präsident von Tschetschenien und leistet den Amtseid auf den Koran
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27.11.1991
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Tschetschenien (tschetscheno-inguschische ASSR) erklärt einseitig seine Souveränität und den Austritt aus der UdSSR; Russland verhängt den Ausnahmezustand über Tschetschenien, Truppen des Innenministeriums werden zurückgeschlagen, die Inguschen von Tschetschenien getrennt
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1993
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Konflikte zwischen Parlament und Dudajew
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1994
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Ein letzter inner-tschetschenischer Umsturzversuch scheitert, der Alltag wird von rechtlosigkeit und Kriminalität beherrscht
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11.12.1994
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1. Tschetschenienkrieg: Invasion russischer Truppen, Belagerung Grosnys; Dudajew wird getötet
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1996 (Aug.)
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Friedensvertrag mit Russland (vertreten durch General Alexander Lebed), Russen ziehen sich aus Tschetschenien zurück
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1997
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Neuwahlen: Aslan Alijewitsch Mashadow wird Präsident
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ab 1997
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Mashadow kann und will sich nicht länger gegen die immer stärker werdenden radikalen Gruppierungen behaupten, die von eingeströmten ausländischen, zumeist arabischen Kriegsherren ideologisch inspiriert, finanziert und teilweise angeführt werden. Mit der Zeit lässt er sich immer mehr auf eine Kooperation mit ihnen ein
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21.05.1998
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Eine wahabitische Gruppe versucht, das Dagestaner Regierungsgebäude zu stürmen
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4.09.1998
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Islamistischer Terroranschlag in der Hauptstadt Machatschkala in der benachbarten russischen Republik Dagestan, 17 Tote; Mufti Said Muhammad Abubakarow, gemäßigt geltendes Oberhaupt der Muslime Dagestans, wird von Islamisten ermordet
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7.08.1999
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2. Tschetschenienkrieg: Wahabitische Einheiten unter Führung von Schamil Bassajew und Ibn al-Chatab marschieren in Dagestan ein, um es einem islamisch-fundamentalistischen Kalifatstaat anzuschließen, der in der Perspektive den ganzen Nordkaukasus umfassen soll; schwere Gefechte mit der russischen Armee; Terroranschläge in Wolgodonsk und Moskau
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1999 (Sep. Ende)
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Tschetschenische Einheiten werden von den Islamisten aus Dagestan vertrieben, Premierminister Putin kündigt eine militärische Lösung des Tschetschenien-Konfliktes an, um es wieder unter die vollständige Kontrolle der russischen Zentralregierung zu stellen
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1.10.1999
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Russische Armee marschiert in Tschetschenien ein und beginnt mit einer breit angelegten Antiterror-Operation mit dem Ziel der Zerschlagung des tschetschenisch-islamischen Terrorismus
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2001
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Russland erklärt den zweiten Krieg offiziell für beendet
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23.10.2002
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Islamistische Selbstmordattentäter unter Führung von Mowsar Barajew überfallen das Dubrowka-Theaterzentrum in Moskau und nehmen 700 Geiseln; sie fordern von der russischen Regierung die Beendigung des krieges und den sofortigen Abzug des russischen Militärs aus Tschetschenien; bei der Befreiungsaktion durch Spezialeinheiten unter Einsatz von Betäubungsgas kommen 41 Terroristen sowie 129 Geiseln um
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27.12.2002
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Islamistischer Bombenanschlag auf das tschetschenische Regierungsgebäude in Grosny, 72 Tote
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2003 (Feb.)
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USA ertlassen Sanktionen auf tschetschenische und setzen sie auf die Liste terroristischer Organisationen, unter anderem infolge der Bombenattentae in Moskau, verdächtige Bankkonten werden von den USA eingefroren
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23.03.2003
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Volksbefragung in Tschetschenien: 95,5 % d. Bevölkerung stimmen für den Verbleib in der Russischen Förderation
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5.10.2003
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Achmad Kadyrow, Chef der Verwaltungsbehörde, wird Präsident
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9.05.2004
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Kadyrow wird bei einem islamistischen Bombenattentat getötet, Putin ernennt der tschetschenischen Regierungschef Sergej Abramow zum provisorischen Präsidenten
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2004 (juni)
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Der im Untergrund lebende Mashadow erklärt in einem Radiointerview, die Tschetschenen seien dabei, ihre Taktik zu ändern: "Bislang haben wir uns auf Sabotageakte konzentriert, von nun an werden wir Großangriffe starten."
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21.06.2004
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Etwa 200 schwer bewaffnete Islamisten dringen in die Nachbarrepublik Inguschetien ein und umstellen mehrere Polizeistationen und eine Kaserne von Grenzsoldaten. Insgesamt 555 Polizisten, Soldaten und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft und des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB - Federalnaja Sluschba Besopasnosti werden erschossen, weiterhin 102 Zivilisten sowie der inguschetische Innenminister Abukar Kostojew
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2004 (Aug.)
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Alu Dadaschewitsch Alchanow wird neuer Präsident; zwei tschetschenische "schwarze Witwen" sprengen zwei russische Tupolew-Passagiermaschinen, 90 Tote
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1.09.2004
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Moslems nehmen Kinder in einer Schule (Beslan) als Geiseln und bedrohen sie mit dem Tod: Der Führer Schamil Bassajew bringt 1.200 zumeist Kinder in seine Gewalt, fordert die Freilassung von inhaftierten tschetschenischen Gesinnungsgenossen in Inguschetien und den Abzug Russlands aus Tschetschenien, 335 Tote, 3 Sicherheitskräfte sowie 30 Geiselnehmer
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8.03.2005
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Mashadow wird bei einer Spezialoperation des FSB in der Ortschaft Tolstoj-Jurt getötet
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